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Jahr 2012

aktualisiert am: 31.01.2012
Romanze im Verein 21.01.2012

Mimi und Pelle legten im Vereinsheim, liebevoll betreut von Doro, Petra, Kiki und mir, den Grundstein für ihre gemeinsame Hundefamilie. Damit tritt mein Pelle in die Fußstapfen seines Vaters Ruddi. Mimi und Ruddi sind die Eltern des C–Wurfs im Zwinger Lulu´s. Das heißt, die verwandtschaftlichen Beziehungen der Geschwister Bobby, Calle und Carlsson zu ihrem Halbbruder Pelle werden komplizierter.

Ich drücke die Daumen, dass Doro sich Ende März über eine gesunde Welpenschar freuen kann.


Brigitte Stevens

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Fährtenwoche beim DVG–Meppen vom 02.01. – 08.01.12

Fährtengelände satt – ein Traum eines jeden Fährtenbegeisterten aus dem Ruhrgebiet, wo man kaum geneigte Bauern und Jagdpächter findet und dann u.U. mit anderen Vereinen um die Äcker konkurrieren muss. In Meppen wird dieser Traum wahr, denn der dortige DVG ist nicht nur im landschaftlich schönen Emsland, sondern er hat auch hervorragende Beziehungen zu den Eigentümern und Nutzern der riesigen Landwirtschaftsflächen.

Und so machten Pelle und ich uns auf, die Fährtenwoche beim DVG–Meppen zu besuchen. Bereits zum 7. Mal fand diese Veranstaltung mit etwa 60 Teilnehmern und bekannten Fährtenspezialisten statt. Für mich war es die dritte Teilnahme. Nach eisigen Temperaturen bzw. hohem Schnee war jetzt Starkregen mit Sturm an der Reihe. Aber egal – Meppen beweist, dass unsere Hunde bei jedem Wetter arbeiten können.

Das Fährtenseminar besteht hauptsächlich aus Praxis im Gelände, aber es gab auch Theorievorträge im gemütlichen Vereinshaus. Andrea Herz machte uns klar, was das Fährten für den Hund bedeutet, dass dem Nasentier zwar das erstaunliche Riechvermögen, nicht aber das PO–gerechte Fährten angeboren ist, das teilweise dem natürlichen Verhalten entgegenläuft. So erwartet der Richter ein Suchen mit tiefer Nase auf der Trittspur, obwohl der Geruch sich verbreitet und durch den Wind weggetragen wird. Das bewährte Team Karsten Herglotz und Winfried Bracke, die bei uns bereits zwei Wochenendseminare abgehalten haben, brachten die Grundlagen der Färtenarbeit im Training mittels einer Power–Point–Präsentation in Erinnerung. Raffinierte Tricks in Fährtenverlauf, Winkellegung und Bestätigung des Hundes boten Hilfe für die meisten Probleme der Teams. Der Vorsitzende des DVG–Landesverbandes Westfalen, Martin Gugler erläuterte die Veränderungen, die die neue IPO–Prüfungsordnung für uns Hundeführer bringt. Einige Zuschauer nahmen erstaunt zur Kenntnis, dass wir jetzt bei der langen Flucht den Helfer wieder laut anrufen müssen.

In kleinen Gruppen ging es ins Gelände. Wiese, Rapsacker jung und abgeerntet mit Stoppeln, sowie kleine Saat so weit das Auge reichte. Pelle und ich waren in der Gruppe von Karsten Herglotz und Winfried Bracke, der auch drei weitere Airedale–Teams angehörten. Pelle und ich übten hauptsächlich Verleitungen und Fremdgegenstände. Mindestens zwei Fährten pro Tag konnte jeder absuchen, wobei wir uns gegenseitig Fremdfährten legten, die immer mit mehreren abgesucht wurden.

Leider hatte ich meine Kamera nicht zur Hand, als ein Hundeführer plötzlich im aufgeweichten Boden einsackte und nach vorn hinfiel. Karsten wollte ihm zur Hilfe kommen und steckte seinerseits fest. Die Vorsitzende des Gastgebervereins hatte alle Mühe, die beiden aus dem Morast zu befreien. Auf die Zuschauer konnte sie nicht zählen, da diese sich vor Lachen bogen. Und auch dem Hund konnte man sein breites Grinsen anmerken, da diesmal nicht er, sondern sein Herrchen im Dreck lag.

Am Wochenende gab es die Möglichkeit, eine Fährtenprüfung abzulegen. Pelle und ich schafften unsere erste FH1 mit 91 Punkten. Was wir die Woche über geübt hatten, klappte prima. Pelle verfolgte mit meist tiefer Nase den Verlauf, verwies alle Gegenstände und zeigte die Verleitungen nur an ohne ihnen zu folgen. Ein Gegenstand hatte aber offensichtlich einen so interessanten Geruch, dass mein Hund ihn intensiv beroch und dann mit der Nase wegschob. Leider mangelhaft, aber dennoch lobte Leistungsrichter Gugler seine Arbeit.

Viele Teilnehmer wollen auch im nächsten Jahr wieder nach Meppen fahren, denn die Fährtenwoche 2012 war ein toller Erfolg. Dass alles so gut klappte, dass sich die Teilnehmer so wohl fühlten, dass die Atmosphäre so harmonisch war und auch für das leibliche Wohl so gut gesorgt war ist das Verdienst der Organisationsgruppe um Heike Meiners und Winfried Wurm, Danke.

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Brigitte Stevens

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Jahresrückblick 2011

Das Hauptaugenmerk lag in diesem Jahr auf der Vorbereitung der jungen Hunde auf ihre Ortsgruppenprüfungen. Nur ein Team nahm an überregionalen Veranstaltungen teil.

Jahresrückblick 2011 Jahresrückblick 2011 Seite 2 Folgende Prüfungsstufen wurden zum ersten Mal absolviert: Antje und Jürgen schafften mit ihren Brüdern Tom und Tim von Erikson die VPG1 und 2, sowie die F3. Die beiden Lulu's Calle und Carlsson mit Christiane und Helmut waren in der F1 und F2, sowie der VPG1 erfolgreich. Halbbruder Pelle vom Roten Milan und ich legten die F1, F2, F3, VPG 1, VPG2 und die Ausdauerprüfung ab. Auch Uwe und Ohle (Orbit vom Pferdegrund) bewiesen ihre Ausdauer. Theo von Erikson schaffte mit Michi die F1 und Conner vom Tringensteiner Schelderwald mit Werner die F2. Birgit machte mit Aron die U3 und Doros Lulu´s Bolle Boy die U2 und 3, sowie die FH1.

Petra und Antje legten mit Henry und Robin zum wiederholten Mal VPG3–Prüfungen ab, wobei Antje und Robin wieder die Vereinsmeisterschaft erringen konnten.

Doro und ihre Mimi (Indira von Erikson) konnten sich mit vier weiteren KfT–Teams beim Bundesausscheid für die VDH–DM qualifizieren, wo sie mit Vertretern aller Gebrauchshunderassen erfolgreich in der IPO3 konkurrierten und den 51. Platz belegten. Bei der KLSP schafften sie Platz 7.

Calle, Carlsson und Pelle legten erfolgreich die Zuchtzulassungsprüfung ab. Mein Pelle hat inzwischen die Theorie in die Praxis umgesetzt und mit zwei Hündinnen 24 Welpen gezeugt. Tom hat die für die ZZP erforderlichen Ausstellungen absolviert.

Unsere Ortsgruppe hat vier Prüfungen ausgerichtet, an denen auch Teams anderer Hundevereine teilnahmen. Auch wir besuchten die Veranstaltungen der benachbarten KfT–OGs Herten–Katzenbusch und Duisburg–Kaiserberg.

Vier neue Teams haben in diesem Jahr das Training aufgenommen. Die jüngsten sind Yukon von Erikson und Erik (Independent Spririt's), die mit Petra bzw Birgit fleißig üben. Siggi mit Jacques (Zoltan Jacque vom Argonaut) und Uwe mit Ohle (Orbit vom Pferdegrund) bereiten sich auf die BH vor.

Neben der Praxis wurde auch die Theorie nicht vernachlässigt. Als Landesgruppenausbildungswart bot Jürgen ein Seminar zur Qualifikation als Übungsleiter an. Mario und ich konnten hier unseren Übungsleiterschein erwerben.

Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz. Das Jahr begann mit der Neujahreswanderung und endete mit dem Besuch bei Hundespezialist Martin Rütter.


Brigitte Stevens

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