Bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen fand unsere diesjährige Ausdauerprüfung statt. Sieben Airedales und ihre Menschen hatten sich einen 20 km langen Weg vorgenommen, begleitet von Leistungsrichter Heinz–Erich Löhr auf dem Rad und Petra und Barbara Tebbe im Auto mit Verpflegung und Box für müde Hunde. Diesmal durften Yukon und die kleine Zade mitfahren. Jürgen führte uns vom Platz aus durch die schöne Umgebung. Herbstlich bunt gefärbte Bäume, weite Äcker und grüne Wiesen - da machte das Radfahren Spaß. Die Hunde waren begeistert dabei, jeder wollte der erste sein und erst nach etlichen Kilometern wurden sie etwas ruhiger. Schnell war die Strecke bewältigt. Nach einem kurzen Fitnesstest auf dem Platz gab Heinz–Erich Löhr das Prüfungsergebnis bekannt: alle bestanden.
Erster November – trübes, regnerisches Herbstwetter, an dem man keinen Hund vor die Tür jagt. Weit gefehlt, schnell wurden Tische und Stühle nach draußen in die Sonne getragen und wir unterhielten uns angeregt bei einem leckeren Mittagessen im Freien. Das Versorgungsteam Petra und Heike servierten zum Nachtisch Antjes Prüfungsspezialkuchen. Und schon war diese schöne Prüfung in entspannter Atmosphäre vorbei.
Brigitte Stevens
Bei herrlichem Sonnenschein fand unsere diesjährige Vereinsmeisterschaft statt. Trotz seiner 10 Jahre schaffte es Robin, seinen Nachfolger Tom punktmäßig zu übertreffen. Souverän legte er eine 100er Fährte hin und auch Unterordnung und Schutzdienst klappten mit 94 Punkten prima.
Alle anderen Hunde traten in der jeweiligen Prüfungsstufe das erste Mal an. Dementsprechend angespannt waren auch wir Hundeführer.
Gegen 9.00 ging es auf dem benachbarten Acker mit den Fährten los. Monika Mehl von der OG Duisburg-Kaiserberg gelang mit ihrem selbst gezogenen Arnie Flammentanz gleich zu Beginn das Traumergebnis. An Arnies Suchleistung war wirklich nichts auszusetzen, denn der Rüde suchte konzentriert und intensiv und verwies die Gegenstände schnell und gerade. Auch seine Wurfschwester Antonia schaffte mit 91 Punkten ein schönes Ergebnis. Unser Leistungsrichter Peter Rohde lobte ausdrücklich die gute Arbeit der Hundeführerin beim Legen ihrer F1-Fährten. Für ihre VPG1-Fährten erhielten Christiane mit Calle tolle 97 und Helmut mit Carlsson 90 Punkte. Bei den VPG2-Fährten schaffte Jürgens Tim es fast, Robin einzuholen, dicht gefolgt von Antjes Tom. Mein Pelle arbeitete ebenfalls seine Fährte super aus, doch leider überlief er einen mit 10 Punkten sehr teuren Gegenstand. Die anspruchsvollste Fährte legte Mario für Bolle. Bei seiner ersten FH1 gelang es Bolle mit stets tiefer Nase und jedem Schritt nachspürend seine Doro zu begeistern. Nur die Verleitung machte etwas Probleme.
Zurück auf dem Platz ging es mit der Begleithundeprüfung für Uwe und Ohle weiter. Siggy führte seinen Jaques als "weißen Hund", und so sammelten die beiden erste Prüfungserfahrung. Uwe und Ohle fingen gut an, doch dann war die Anspannung für das Team doch zu groß, um zu bestehen. Bis zur nächsten Gelegenheit im Frühjahr wird jetzt intensiv weiter trainiert.
Gestärkt von leckerem Putengeschnetzelten serviert von Heike und Petra fand nun die Unterordnung der VPG-Hunde statt. Am besten gelang diese Abteilung Jürgen und Tim, die sich in keinem Prüfungsteil Ausfälle erlaubten und eine harmonische Vorführung zeigten. Bei den anderen Nachwuchsteams gelang vieles gut, aber es schlichen sich auch Fehler ein. So brachte Calle beim Hinsprung die Hürde mächtig ins Wanken und sein Frauchen ins Schwitzen, um dann wie selbstverständlich wieder zurück zu springen. Mein Pelle umrundete die Hürde und sprang nur mit dem Holz zurück, während Carlsson das völlig sprunglose Apportieren über die Hürde zeigte. Antjes Tom erfreute sein Frauchen beim Voraus nach einigen Metern mit einem perfekten Steh.
Nach dem Kaffeetrinken kam nun der Schutzdienst. Mit viel Spaß am Geschehen, aber teilweise noch recht unsauber konnten auch in dieser Abteilung alle Hunde bestehen. Peter Rohde bescheinigte allen Hunden gute Griffe und kritisierte mangelnden Gehorsam. Helmuts Carlsson schaffte den besten Schutzdienst der Nachwuchshunde.
Bei der Siegerehrung gratulierte Prüfungsleiterin Birgit Spiegel allen Teams zu ihren Leistungen. Sie dankte dem Leistungsrichter Peter Rohde für sein faires Richten mit Augenmaß. Besonders hervorzuheben ist unser Allroundtalent Mario, der sich in Personalunion als Fährtenleger, Hundeführer des Weißen Hundes Nero und als Schutzdiensthelfer betätigte.
Jetzt folgt nächste Woche unsere Ausdauerprüfung, und dann werden wir die Wintermonate nutzen, um Schwächen aufzuarbeiten und Stärken zu festigen.
Brigitte Stevens
Die diesjährige KLSP fand in Baden-Württemberg statt. Die dortigen Hundesportler hatten mit viel Engagement unsere Terrier-DM gut organisiert, zu der sich aus unserer Ortsgruppe Doro mit Mimi durch die VDH-DM und Petra mit Henry durch die Landesausscheidung Westfalen qualifiziert hatten. Leider musste Petra ihre Teilnahme absagen, und so drückten die mitgereisten OG-ler Doro und Mimi, aber auch den anderen Teams aus der Landesgruppe Westfalen besonders die Daumen.
Wie es der Zufall wollte, zogen Doro, Hubert Olbing (Kajo aus dem Dämmerwald), Jürgen Denner (Goliath von der Christinenheide) und Hans-Martin Vinke (Nobody Tom Kyle) nahe beieinander liegende Startnummer, so dass ich von allen alle drei Abteilungen sehen konnte.
Doro und Mimi gelangen eine super Fährte und eine tolle Unterordnung, die mit 95 bzw 94 Punkte bewertet wurden.
Mimi suchte ganz souverän die Fährte auf einem Acker mit Senfsaat ab. Sie war schnell, aber nicht hastig mit tiefer Nase unterwegs und arbeitete sorgfältig. Die fehlenden Punkte ergaben sich durch Kleinigkeiten wie etwas schräges Verweisen. Positiv fiel mir auf, dass der Leistungsrichter Peter Dittmer betonte, dass Vergewissern ohne Verlassen der Fährte kein Fehler ist, sondern zeigt, dass der Hund gut sucht. Das war bei dieser KLSP auch nötig, denn der Fährtenverlauf war in der Senfsaat kaum zu erkennen. Nur elf Hunde erhielten eine sehr gute oder vorzügliche Wertung und nur vier Hunde suchten besser als Mimi.
Bei der Unterordnung zeigten die Beiden das gewohnt harmonische Bild mit einer freudigen, korrekten Ausführung. Selbst das Bringen über die Meterhürde, nicht erst seit der VDH-DM eine Schwäche von Mimi, klappte. Auch hier brauchte der Leistungsrichter Uwe Krachudel nur wenige Punkte wegen kleiner Schwächen abzuziehen.
Leider lief im Schutzdienst nicht alles wie gewünscht. Neben gut gelungenen Teilen wie dem Revieren, dem schnellen Trennen, der Belastbarkeit beim Stockschlag führte Leistungsrichter Uwe Ritthammer nicht immer volle und ruhige Griffe und Umdrehen in den Bewachungsphasen kritisch an. Besonders teuer war, dass Mimi bei der langen Flucht nicht sofort einen Griff setzen konnte und nachfassen musste.
Die Arbeit der Helfer war druckvoll und gleichmäßig. Von 30 Hunden konnten vierzehn beim Schutzdienst nicht die Mindestpunktzahl von 70 erreichen. Ich habe mich gefragt, warum bei der deutschen Meisterschaft der Terrier es den Teilnehmer nach meinem subjektiven Empfinden schwerer gemacht wurde als bei der VDH-DM. Man kann dennoch die Leistung der Hunde differenzieren. Bei der kurzen Flucht war der Helfer sehr schnell, was es den Hunden erschwerte, einen vollen Griff zu setzen. Beim Angriff auf den Hund aus der Bewegung verdrehte der Helfer den angebotenen Arm extrem schnell, so dass nur voll durchziehende Hunde überhaupt einen Griff setzen konnten. Selbstverständlich sollen die vorzüglichen Hunde durch ihre tolle Arbeit hervorstechen, aber dass diejenigen mit Schwächen unverhältnismäßig abgewertet werden, gefiel mir nicht.
Doro und Mimi kamen auf den guten siebten Platz von 30 Startern. Die ersten drei Plätze belegten Sabine Jung mit Askaban v Wiesenholz, Petra Fischer mit Gino v d Christinenheide und Rüdiger Pfeifer mit Carlos v Bilstein. Herzlichen Glückwunsch.
Brigitte Stevens
Besuch der KLSP einmal ganz anders
Am Donnerstag dem 29.September machten wir uns auf nach Heilbronn – Neckargartach zur KLSP 2011.
Unser Quartier war in Bad Wimpfen. Wir hatten das große Los gezogen. Schöne Zimmer, Frühstück und ein Solebad gleich nebenan waren super. 100 Meter von unserem Quartier konnten wir mit unseren Hunden herrlich spazieren gehen, teils mit Blick auf den Neckar. In Bad Wimpfen selbst ist ein sehr schöner alter Stadtkern mit kleinen Lokalen, wo wir abends bei dem schönen Wetter noch draußen sitzen konnten.
Ach ja und dann war da auch noch die KLSP.
Der Siegerin und den Platzierten einen herzlichen Glückwunsch.
Aber wie viele bestanden die Prüfung nicht!!!
Ab 2004 wurden die Ansprüche vor allem im Schutzdienst angehoben.
Dieses Ergebnis gefällt weder den Hundeführern noch den Zuschauern.
Wohin geht die Reise der KLSP?
Wie steht unsere Rasse im Vergleich zu anderen Rasseverbänden dar?
Ist die Ausbildung in unseren OG oder LG so schlecht?
Oder haben nur noch Leistungszentren eine Chance?
Dieses und noch vieles mehr beschäftigte uns auf der Heimreise und auch in unserer OG.
Jürgen Klönne und Antje Schellenberg
Das Schönste am Anfang: alle elf teilnehmenden Teams haben unsere Prüfung bestanden. Prüfungsleiter Peter brauchte also keins von Antjes Schweinchen mit dem Glückspfennig für die nächste Prüfung zu überreichen.
Nach den verregneten Sommerwochen drohte der Wetterbericht mit einem schwül-heißen Sonnentag mit anschließendem schlimmen Gewitter. Also fingen wir schon eine halbe Stunde eher mit den Fährten an. Neun Hunde arbeiteten auf gegrubbertem Acker ihre Fährten aus, angefangen von kurzen, einfachen F1– bis zu langen, komplizierten FH2–Fährten. Zum Glück blieb die Sonne hinter Wolken verborgen und so hatten wir günstige Bedingungen. Die beste Leistung zeigte unser Altmeister Robin mit 98 Punkten.
Zurück auf dem Platz sollte jetzt Corinna Möhrke mit ihrer Glatthaarfoxterrierhündin Vella ihre BH ablegen. Vella mag sich nicht bei schlechtem Wetter ablegen, und so hatte Corinna sie extra in der Hoffnung auf gutes Wetter bei uns angemeldet. Doch hatte sie die Rechnung ohne den Wettergott gemacht, der just in diesem Augenblick sintflutartigen Regen mit Donnergrollen schickte. Doch warteten wir, gemütlich unter dem Vordach sitzend und fachsimpelnd, diese Schikane einfach ab. Corinna schaffte es dann, mit vielen Hilfen trotz der Pfützen auf dem Platz, ihre Hündin durch den Gehorsamsteil zu führen. Seine ersten Erfahrungen mit Prüfungen machte Uwe , der seinen jungen Ohle als Blindenhund führte. Bald werden die Zwei auch ohne Leine ihre BH bestehen. Der Verkehrsteil fiel den zwei Hunden mit ihren Menschen dann ganz leicht.
Eigentlich wollten wir nun Mittagspause machen, doch folgte stattdessen wegen der Abkühlung die Unterordnung der VPG–Hunde. Die hohe Luftfeuchtigkeit trieb uns Hundeführern die Schweißperlen auf die Stirn und auch den Hunden fiel die Konzentration nicht leicht. Auch in dieser Abteilung schaffte Robin die beste Punktzahl.
Jetzt eine Pause mit leckeren Würstchen, hervorragend gegrillt von Helmut und Uwe, sowie einer reichhaltigen Salat– und Getränkeauswahl, serviert von Petra, Heike und Madlin.
Inzwischen brannte die Sonne vom Himmel. Ich erfrischte Pelle mit Wasser aus dem Schlauch und auch Jürgens Tim tropfte unter einem klatschnassen Handtuch. Nur der arme Mario in seinem muckelig warmen Schutzanzug bekam keine Erleichterung, doch als Feuerwehrmann ist er ja solche Temperaturen gewohnt. Den besten Schutzdienst zeigten Sammy und Dominik Heck.
Bei der Siegerehrung gratulierte Peter allen Teams zur erfolgreichen Teilnahme und dankte Uwe und Christiane, die ihre Hunde Ohle und Calle als Blindenhunde geführt hatten. Ganz besonders hob er unseren fairen und kompetenten Leistungsrichter Heinz–Erich Löhr hervor, der vor fast genau 25 Jahren seine Richterkarriere bei uns in Kamen begonnen hat. Ich denke, er sprach in unser aller Sinne, als er sich über das große Engagement der OG–ler bei der Vorbereitung und Durchführung dieser Prüfung freute.
Ich habe selten eine Prüfung gesehen, bei der alle Hundeführer Grund zur Zufriedenheit hatten.
Neun Teams traten in der jeweiligen Prüfungsstufe zum ersten Mal an. Corinna Möhrke und ihre Foxhündin Vella haben jetzt keine Angst mehr vor schlechtem Wetter, wenn sie demnächst an Agility–Wettbewerben teilnehmen. Ohle und Uwe freuen sich schon auf ihre "echte" BH. Die Brüder Calle und Carlsson bewiesen ihrem Frauchen Christiane und Herrchen Helmut, dass sie suchen können. Die offensichtlich frischen Wildspuren wollte Carlsson aber doch nicht ganz ignorieren, aber Helmut gelang es mit engelsgleicher Geduld, ihn bis ans Fährtenende zu bringen. Auch Sabine Stuckemeier blieb völlig gelassen (jedenfalls äußerlich), als ihr Baxter den ersten Winkel nicht finden konnte. Danach war der Rest kein Problem mehr. Christels Wizard zeigte schöne Phasen mit tiefer Nase, aber auch Unsicherheiten besonders vor den Gegenständen. Doro und Bolle gelang eine tolle Freifolge und ein schnelles Sitz. Doch es war dem Schlingel wohl zu anstrengend und er legte sich bequem hin. Dagegen konnte es ihm beim Apportieren nicht schnell genug gehen und er flitzte ohne Kommando los. Kleinigkeiten und jetzt kann die VPG3 kommen.
Heiner Feldscher war mit der Suchleistung seines Hundes sehr zufrieden. Mit tiefer Nase und voll konzentriert arbeitete sein Don, ebenfalls Pelle gerufen, seine FH2–Fährte aus. Wenn da nur nicht die Gegenstände gewesen wären!
Drei Teams schnupperten das erste Mal VPG–Luft. Ich war gar nicht optimistisch, da Pelle, der jüngste Hund am Start, kurz vor der Prüfung große Probleme beim Apportieren über die Hürde und beim Auslassen zeigte. Ich wollte eigentlich am Vortag über eine Teilnahme an VPG1 oder F3 entscheiden, aber Peter hatte das Kreuzchen auf dem Meldeformular schon gemacht. Also Augen zu und durch. Und mein Kleiner hat sich angestrengt: die Fährte war prima, bei der Unterordnung lief er zwar um die Hürde, sprang aber mit Klotz zu mir zurück und beim Schutzdienst ließ er, wenn auch nicht schnell, aus. Auch Jürgens Tim machte seinem Herrchen Freude, musste es aber etwas spannend machen. Erst einmal so tun, als wüsste man am Abgang nicht, was erwartet wird, um dann eine schöne Suche zu zeigen. Dann beim Training kein "voraus" zu können, um Herrchens Nerven zu kitzeln, und dann in der Prüfung nicht nur schnell los zu laufen, sondern sich auch noch schnell ins Platz zu legen. Und zum Schluss beim Schutzdienst super zu stellen und zu verbellen, tolle Griffe zu setzen, beim Ablassen aber nicht mehr den Kiefer auseinander zu bekommen. Drei Mal lange Schrecksekunden für Jürgen und dann war es geschafft. Dominiks Sammy gelang die beste VPG1–Fährte und der beste –Schutzdienst. Die kleine Hündin suchte intensiv mit tiefer Nase ihre Fährte ab. Bei der Unterordnung zeigte sich, dass sie mit unserem Platz und den Geräten noch nicht so vertraut war. Doch beim Schutzdienst war dies alles vergessen und Dominik hatte Grund zur Freude. Christiane führte ihren Calle mit Dominik und Sammy. Wäre diese Vorführung bewertet worden, hätten die Beiden mit einer guten Punktzahl bestanden. Christiane war hoch konzentriert und ihr Calle ließ seine üblichen Faxen sein. Die nächste Prüfung ist im Oktober!!!!!
Antje und ihr Robin zeigten den Jungen, was Routine ausmacht. Trotz seiner 10 Jahre schaffte Robin in allen Abteilungen der VPG3 mindestens 90 Punkte ( 98 93 90). Das Würstchen hat er sich mehr als verdient!
Alle Teilnehmer waren sich einig: eine schöne Prüfung in harmonischer Atmosphäre.
Brigitte Stevens
| Nr | Hundeführer | Hund | Prüfung | Punkte | Punkte gesamt |
||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| A | B | C | |||||
| Prüfungsleiter | Peter Lahr | ||||||
| Leistungsrichter | Heinz – Erich Löhr | ||||||
| Schutzdiensthelfer | Mario Rosenkranz | ||||||
| Fährtenleger | Mario Rosenkranz | ||||||
| Uwe Hemke | Ohle | Blindenhund | |||||
| 1 | Corinna Möhrke | Vella v.d. Bismark | BH | bestanden | |||
| 2 | Christiane Kudruss | Lulu’s Calle | F 1 | 91 | |||
| 3 | Helmut Lewandowski | Lulu’s Carlson | F 1 | 83 | |||
| 4 | Sabine Stuckemeier | Baxter zu den drei Birken | F 2 | 83 | |||
| 5 | Christel Barthold | Jalomonis Wizard | F 3 | 84 | |||
| 6 | Brigitte Stevens | Pelle vom Roten Milan | VPG 1 | 92 | 83 | 92 | 267 |
| 7 | Jürgen Klönne | Tim von Erikson | VPG 1 | 94 | 88 | 90 | 272 |
| 8 | Dominik Heck | Sammy Jo von Monte Christo | IPO 1 | 95 | 80 | 94 | 269 |
| 9 | Doro Blohm | Lulu’s Bolle | UO 3 | 90 | |||
| 10 | Antje Schellenberg | Robin vom Morgenstern | VPG 3 | 98 | 93 | 90 | 281 |
| 11 | Heiner Feldscher | Quichote,Don v.d. Heinrichsburg | FH 2 | 81 | |||
Bei der diesjährigen Meisterschaft aller Gebrauchshunderassen vertraten Doro mit ihrer Mimi und vier weitere Airedale-Teams den KfT. Unter der Leitung von Mannschaftsführer Gunter Lantzsch kämpften die Terrier und ihre Hundeführer gegen die Übermacht der Malinois an. Und das Wichtigste vorweg - alle konnten in allen Abteilungen bestehen. Bei den Superleistungen der Spitzenteams tat mir der Anblick unserer Terrier gut, die trotz allen Gehorsams sich ein Stück Eigenwilligkeit erhalten haben.
Am Samstag gegen 8.00 Uhr begann für Doro und Mimi der Wettkampf mit der Unterordnung. Wie gewohnt zeigten sie eine harmonische Freifolge. Weitere Übungsteile gelangen prima, wie das Sitz und Platz, sowie das Apportieren auf ebener Erde und über die Wand. Doch leider klappte nicht alles. Mimi setzte sich bei der Stehübung, lief beim Bringen an der Hürde vorbei und lief beim voraus schräg und kam zurück. Das war teuer und so gab es nur 73 Punkte. Auch im Schutzdienst gab es Höhen und Tiefen. Mimi setzte gute Griffe, konnte die Flucht sicher vereiteln und war führig. Punkte verlor sie hauptsächlich in den Bewachungsphasen, wo sie sich oft nach Frauchen umdrehte: 79 Punkte.
Am nächsten Tag ging es in die Fährte. Gegrubberter Acker mit etwas Bewuchs - Sandboden - etwas feucht - Sahnegelände. Für Mimi, die auch FH2 läuft, zu einfach, und so war sie etwas zu schnell unterwegs. Aber sie fand den Fährtenverlauf und die Gegenstände sicher und wurde mit 95 Punkten belohnt.
Insgesamt konnte Doro mit Mimi und auch mit sich sehr zufrieden sein. Teilnahme an der VDH - DM und in allen drei Abteilungen bestanden. Außerdem gehört Mimi zu den wenigen Hündinnen, die in der Zucht eingesetzt und auf großen Prüfungen geführt werden.
Das KfT-Team belegte bei 60 Startern die Plätze 40, 42, 45, 51 und 53.
Bei dieser DM habe ich herausragende Vorführungen gesehen. Exakte und schnelle Arbeit, triebige und dennoch führige Hunde und kompetente Hundeführer mit starken Nerven. Es hat Spaß gemacht zuzusehen. Die Veranstaltung war gut organisiert und kein knurrender Magen lenkte, wie bei der DM 2008, von den Teams ab. Ein schreckliches Ereignis wird mir im Gedächtnis bleiben. Nach einem guten Schutzdienst brach ein Dobermann plötzlich zusammen und verstarb kurz darauf.
Brigitte Stevens
Die Gruppe unserer aktiven Teams ist größer geworden. Birgit und Petra haben zu ihren erwachsenen Rüden Aron und Henry zwei Welpen aufgenommen. Erik und Yukon mischen ihre menschlichen und tierischen Familienmitglieder auf und erfreuen uns auch auf dem Platz durch ihre putzigen Eskapaden.
Neu zu uns gestoßen sind Uwe und Siggi, die mit den Junghunden Ohle und Jacques bereits seit einiger Zeit mit uns trainieren und nun Vereinsmitglieder geworden sind. Während Birgit und Petra bereits erfahrene Hundeführerinnen sind, sind Uwe und Siggi Neulinge. Sowohl in der Unterordnung als auch im Schutzdienst haben sie mit ihren Airedales schon tolle Fortschritte gemacht.
Brigitte Stevens
Am 27.5.2011 machte ich mich mit meinem Nachwuchsrüden „Tom v. Erikson" – knapp 2½ Jahre – auf den Weg zu einem Ausstellungswochenende nach Sachsen, denn 2 Ausstellungen müssen es nun mal sein für die Zuchtzulassungsprüfung. Die OG – Halle war Ausrichter am 28.Mai, die OG –Eilenburgam Sonntag, den 29.5.2011. Beide Veranstaltungen fanden auf dem Platzdes Boxerclubs in Zsachepkau statt. Ich traf mich auf dem Gelände mit der Züchterin meines Rüden Harriet Rosenthal, sowie Roxana Günther (Zwinger „ v. d. Christinenheide" )und Margrit Selle (Zwinger “von den Hebriden”).
Nach erstem Hallo wurde mein Rüde begutachtet – denn schließlich waren wir nicht nur zum Vergnügen da. Alle befanden ihn in sehr guter Ausstellungskondition,so dass mir als Trimmerin die ersten „Steine" von der Seele plumpsten. Jetzt wurde Tom natürlich noch der letzte Schliff von Roxana und Harriet verliehen. Dank besonders an Roxana und Tom, der gelassen alles über sich ergehen ließ.
Letzte Instruktionen , jetzt nur noch locker spazieren gehen, nein, nicht mit Stachelhalsband, sondern mit Vorführleine, besser nicht mehr sitzen lassen, die Gebrauchshundeklasse ist bald dran.
Nicht nur Tom musste „Pippi" auch Frauchens Blase drückte vor Anspannung. Hund mitgenommen auf die Damentoilette – mach schön „steh " , schön „steh"…Frauchen ist gleich fertig. Und dann war’s auch schon so weit. Mit einer "alten" Bekannten Bärbel Menzel (Zwinger „v. d. Krebsförde „) waren wir im Ring. Ich gab mein Bestes, Tom anscheinend auch, wir wurden von der Richterin Frau Elfriede Heidecker (A) mit V1 bewertet. Ich war stolz wie Oskar und Tom hatte sich ein paar Leckerchen verdient.
Abends waren wir alle dann gemütlich essen. Am Sonntag ging’s weiter, diesmal wurden wir von Richter Kcal (A) bewertet und erreichten noch mal ein Sg1, so dass wir mit Erfolg dieses Ausstellungswochenende abschließen konnten.
Schön war u. a., dass auch nette VPG –Sportler dort waren, so dass wir nicht nur gut aussehen mussten, sondern auch ein wenig fachsimpeln konnten.
Dank noch mal für die nette Unterstützung von Harriet, Roxana und Margrit- denn auch Ausstellen will gelernt sein. Und danke an Harriet für die schönen Photos.
Antje Schellenberg
Sechzehn Teams stellten sich der diesjährigen Bundesausscheidung des KfT in Gemünden am Main, um herauszufinden, wer in diesem Jahr den KfT bei der VDH–DM aller Gebrauchshunde in Herne vertreten sollte.
Hatte ich bisher eine solche Veranstaltung nur als Zuschauer besucht, war dieses Jahr alles anders, da ich selbst mit Mimi startete.
Bereits bei der Ankunft gibt es die ersten Überraschungen:
Dass Mimi mal wieder läufig ist und wir deshalb als Letzte starten,– na das kennen wir jetzt schon von der KLSP 2010.
Samstag sind die Fährten. Die ausrichtende OG SV Gemünden hat einheitliches und ansprechendes Gelände für alle Starter geboten, aber den Regentanz vergessen. Die Böden sind nach wochenlanger Dürre bretthart und pulvertrocken. Obwohl sich die Fährtenleger nach Kräften bemühen, sind die Ergebnisse dieses Tages kein Grund zum Jubel. Es erreicht kein einziges Team ein vorzügliches Ergebnis, wir bekommen 88 Punkte.
Am nächsten Tag geht es früh mit Unterordnung und Schutzdienst weiter.
Die ersten Starter haben es noch gut, wettermäßig. Bereits um 10 Uhr fließt der Schweiß in Strömen. Meiner auch, obwohl ich, noch, nur Zuschauer bin. Mittags haben die Hälfte der Starter die Prüfung beendet. Es reicht nur bei drei Teams für ein “Sehr Gut”, die Mindestvorraussetzung zur Qualifikation. Sabine Jung hat mit Askaban vom Wiesenholz eine tolle Unterordnung mit 95 Punkten und einen vorzüglichen Schutzdienst mit 98 Punkten vorgelegt. Dies bedeutet den ersten Platz.
Ist das Wetter bisher heiß und drückend, so haben Heike Ritthammer mit Ron v. d. Laubenhaid und Uwe Geyer mit Quincy vom Solscheid als erste Starter der Nachmittagsgruppe das Glück eines kräftigen Schauers während ihrer Vorführungen!
Langsam wird es Zeit für Mimi und mich uns vorzubereiten, denn wegen einiger “Ausfälle” verschiebt sich unsere Startzeit immer weiter nach vorne. Auf Grund der Fährtenergebnisse vom Vortag lautet meine Devise, das Beste draus zu machen und eine von Mimis schönen und freudigen Unterordnungen zu zeigen. Als letztes Team zusammen mit Little Mary von Bodenhausen und ihrem Hundeführer Günter Schnabel zeigen die beiden “Mädels” schöne Ergebnisse in Abteilung “B”. Leistungsrichter Uwe Krachudel bewertet Little Mary mit 94 und Mimi mit 95 Punkten.
Jetzt wird der Geduld der Zuschauer einiges abverlangt, das Wetter ist wieder so heiß und drückend wie vor dem Regen, und die 30 Minuten Pause bis zur letzten Abteilung sind nötig. Mimi geht ins Wasser, ich in den Schatten.
Die letzte Abteilung, der Schutzdienst, wartet dieses Mal mit einem besonderen “Bonbon” für die Hundeführer auf. Beide Helfer sind Rechtsarme, oder wie immer man das nennt. ( Also eigentlich sind es Linkshänder, die dann den Schutzarm woanders tragen als die Rechtshänder, die ihn links tragen .. , na jedenfalls anders als sonst! ) Der Helfer des 1. Teils ist Ronny Huemke, den 2. Teil figuriert Uwe Ritthammer. Der Erste ist schnell, der Zweite ebenso und sieht auch noch mordsgefährlich aus. Besonders motiviert mich der Abbruch bei unserem Vorgängerteam, wir haben kaum trainiert, Mimi ist läufig, es ist sch…heiß, starten wir halt.
Revieren, stellen & verbellen macht sie mit links, ohhhhh––kay, etwas lästig heute, Abrufen, klappt … Flucht, … passt ( da weiß Einer wer's Mimi gelehrt hat, gell ? ) Überfall, kein Problem. Bewachung, hmmm, jetzt etwas "Führigkeitsprobleme" (das bleibt heute so ) Rückentransport, Angriff, wieder leichte Führigkeitsprobleme, Teil 1 geschafft!
Auf zur "Langen Flucht", die Markierung zur Position ist weg, egal. Der "Wilde Uwe" kommt angerannt, hoffentlich erwischt sie ihn .. Na, sie bremst ab,( kenn ich schon, dann kriegt sie ihn aber! ) Überfall, und dann wieder, ja,ja … – Führigkeitsprobleme .. Aber Schutzdienst bestanden und insgesamt 271 Punkte, damit hab ich nicht mehr gerechnet. Wir haben uns mit vier weiteren Teams für die VDH–DM qualifiziert.
Die ausrichtende OG Gemünden ( eine SV OG Gruppe ) hat sich mächtig ins Zeug gelegt und nicht nur Essen und Trinken, Fährtengelände, Fährtenleger, Vorführplatz,sowie Campingmöglichkeiten geboten. Nein, es gibt – bei dem Wetter unbezahlbar – Schattenplätze, Bänke für die Geschwächten, Stände mit Hundespielzeug, Leckereien für die Hunde, super Kuchen, kurzum Alles was das Herz begehrt.
Dieses Wochenende war anstrengend. Mimi liegt im Hotel und schläft. Abends beim Essen und einem ersten Jubelbier fallen mir auch die Augen zu. Jetzt machen wir ein, zwei Wochen Pause und so schnell keine neue Prüfung …
Doro Blohm
Drei unserer jungen Hunde haben an der Zuchtzulassungsprüfung in Duisburg teilgenommen. Nun dürfen sich Calle, Carlsson und Pelle mit offizieller Genehmigung vom KfT fortpflanzen.
Lulu´s Calle
Lulu´s Carlsson
Pelle vom Roten Milan
Die zu nehmenden Hürden waren hoch. Wir stellten unsere Hunde 2x aus, um die notwendige Bewertung zu bekommen. Alle drei sind HD- und ED-frei und haben keine PRA. Die DNA-Profile wurden erstellt und alle Unterlagen waren zusammen. Nun konnten wir unsere Hunde zur ZZP anmelden. Bei der ZZP werden sowohl der Formwert als auch das Wesen überprüft. Wie bei einer Ausstellung werden Augen, Ohren, Pigmentierung, Haarkleid, Winkelung usw. beurteilt. Die Wesensbegutachtung ähnelt dem Straßenteil der Begleithundeprüfung. Zusätzlich wird die Schußfestigkeit getestet.
Mit 27 anderen Teams fanden wir uns am Sonntag auf dem Platz der OG Duisburg-Kaiserberg ein. Und das nicht wie sonst bei Leistungsprüfungen üblich zur nachtschlafenden Zeit, sondern ausgeruht um 11.00 Uhr. Die sieben Airedales waren ganz am Schluss dran, um die anderen Terrier nicht durch die Schüsse zu beunruhigen.
Obwohl die Prüfungsleiterin Andrea Berszuck und ihre Helfer alles fest im Griff hatten, lief die ZZP sehr gelassen und heiter ab. Die Richterin Frau Vogt nahm sich für jeden Hund viel Zeit und erstellte kompetent die Beurteilungen. Unsere drei Airedales bekamen positive Beschreibungen und sind nun unbegrenzt zur Zucht zugelassen. Auch der selbst gezogene Rüde der OG-Vorsitzenden Monika Mehl und Pelles Halbneffe Arnie Flammentanz, hat nun die Lizenz zum Decken. Wie man sieht, war die Freude bei Kiki, Helmut, Monika und mir groß.
Nun haben die ersten Junghunde ihre ZZP bestanden und es wäre schön, wenn noch weitere folgen würden.
Brigitte Stevens
Es begann alles ganz harmlos:
Brigitte: „Helmut! Ich muss am Sonntag führen. Du hast das hoffentlich mitbekommen!!! Ich kann nicht Pelle führen und gleichzeitig schreiben." So lautete Brigittes gewichtige Einleitungsrede.
Drei Stunden und viele Einwände später: Brigitte: „Schreib doch einfach so, wie Du willst. Vom Platz an übernehme ich."
Wohlan! So sei es!
Ergebnisse: siehe unten.
Wetter: so la la, d.h. trocken, für die Jahreszeit recht warm. Der Regen kam erst später..
Böden: nicht leicht, aber akzeptierbar
Verpflegung: Um das leibliche Wohl kümmerte sich (nicht nur am Fährtengelände) wieder einmal Angelika mit ihrer bewährten Mannschaft (großes Lob an Birgit und Michi), wobei bereits vor dem Beginn des Fährtens Kaffee und leckere belegte Brötchen im Angebot waren (Salami, Schnittkäse, Camembert, Mett, Schinken, Fleischwurst, Ei). Schwere Versorgungsmängel offenbarten sich allerdings Antje, als sie nach Salz für die Eibrötchen fragte. Salz war nicht da! Ein mittleres Desaster für das Versorgungsteam. Aber mal so unter uns: ein hart gekochtes Ei hat Anspruch auf Salz! Zumindest auf Maggi!. Gefasster Vorsatz des Versorgungsteams: „Beim nächsten Mal ist Salz da, auch wenn es kein Ei geben sollte!" Ich sage: Bravo! Nehmt es euch nicht allzu sehr zu Herzen! Eier werden sowieso oft überschätzt. Cholesterin und so ...!
Aufgeregt waren zunächst einmal alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die aber durchaus unterschiedliche Strategien entwickelten, um mit ihrer Nervosität fertig zu werden: kurz noch einmal die Hunde ausführen, Suche nach einem stillen Örtchen, Gruppen bilden und Belangloses plaudern, fachsimpeln, letzte Informationen austauschen usw. usw. Gespannt waren natürlich alle auf das Fährtengelände, das diesmal nicht in der unmittelbaren Nähe des Vereinsheims lag, sondern von Petra und Peter vorgeschlagen worden war: für die FH-Hunde ein Acker mit Saat, für die VPG 3 Hunde ein fein geschredderter Sandboden mit Trecker- und Walzenspuren, für die VPG1 und F1 Aspiranten ein grobscholliger Acker. So war zunächst für jeden gesorgt.
Nicht alle Hunde kamen mit dem für sie ausgewählten Gelände gut zurecht: ... Mal mangelte es an der Konzentration, mal an der Gesundheit (Werners Conner war verletzt, lief dreibeinig, die Fährte musste zum Schutz des Hundes abgebrochen werden). Mal war den Hundeführerinnen das Gelände zu hügelig: Antje und Brigitte, durch Knieverletzungen eh gehandicapt, kämpften mit dem grobstolligen Gelände, verloren fast die Contenance, fluchten wenig damenhaft. Auch Michi fluchte, aber ...
Beobachtungssplitter: Thomas legt seinen Hund ab. Drei Hennen und ein Hahn wollen den fremden Hund nicht akzeptieren. Wegpicken ist angesagt! Große Aufregung! Bei Hühnern und Menschen! Der Hund (-Carlo de mare baltico vehemente) wird vor dem Federvieh in Sicherheit gebracht! Niemand interessiert sich für die frustrierten Hühner! Ihr naturwissenschaftlich motiviertes Interesse verpufft ungehört. Von den Konsequenzen für den Hahn möchte der Chronist lieber nicht berichten...
Gefiederte Zaungäste – Ablenkung pur
Was stört´s den Carlo!
Fährten ist eine merkwürdige Sportart: Die Menschen krabbeln viele, viele Stunden lang über diverse Äcker, scheuen weder Sturm noch Regen, um am Ende am anderen Ende einer langen Leine ihrem Hund zu folgen, dem sie auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind. Fährten ist eine merkwürdige Sportart: Wenn alles klappt, sieht es so mühelos aus! So wie Golfspielen. Nur eben anders. Man sieht nur das Leichte, nicht die Mühen.
Ergebnisse: Es gab Höhen und Tiefen, Erfolge und Misserfolge lagen eng beisammen ...
Respekt vor allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Hier soll Brigitte wieder übernehmen!
Helmut Lewandowski
Zurück auf dem Platz konnten wir uns vor der Unterordnung und dem Schutzdienst mit einem leckeren Mittagessen stärken. Für drei Teams fing die Prüfung jetzt erst an. Doro führte ihren Bolle in der U2 , Birgit trat mit Aron in der U3 an und Jürgen und Tim nutzten die Gelegenheit als Ersatzteam unter Prüfungsbedingungen zu arbeiten. Bolle und Doro gelang besonders gut die enge und exakte Freifolge, doch verwechselte Bolle das Sitz mit dem Steh und ließ beim Apportieren im Vorsitz das Holz fallen. Nach dem Motto "in der Ruhe liegt die Kraft" zeigte Aron routiniert alle Übungen. Tim lief eine freudige und schwungvolle Unterordnung, gebremst in seinem Enthusiasmus durch eine Leine, die Jürgen in weiser Voraussicht einsetzte.
Auch Tims Bruder Tom war begeistert dabei. Besonders das Apportieren machte ihm Spaß, konnte er doch Antjes Kommando nicht abwarten und preschte direkt los. Darüber vergaß selbst unsere so routinierte Antje die Richteranweisungen abzuwarten. Beim Schutzdienst drückten wir OG-ler die Daumen, dass Toms jugendliches Temperament nicht mit ihm durch gehen möge. Und es klappte. Tom zeigte sich gewohnt triebstark und setzte volle Griffe, nur in den Unterordnungsphasen brauchte Antje ihre ganze Prüfungserfahrung, damit er ihr nicht aus der Hand ging. Prima, dass der erste unserer Nachwuchshunde die VPG1 bestanden hat.
Alle VPG3 Hunde zeigten gute Leistungen in Abteilung B und C. Wir konnten u.a. Henrys tolle Sprünge, Robins volle Griffe und Exes tapferes Überklettern der Wand wegen des zu kurz geworfenen Holzes bewundern. Und wie immer ging auch einiges schief. Antje trat Robin auf den Fuß, Exe und Ole konnten es nicht erwarten zum Verbellversteck zu kommen und Henry musste zu allem lautstark seinen Kommentar geben. Und wie schon oft zuvor lieferten sich Robin und Henry wieder einen spannenden Kampf. Beide erreichte 283 Punkte, doch wegen des besseren Schutzdienstes wurde der zehnjährige Robin Sieger.
Als Preise hatten sich unsere Hunde wohl diesmal etwas Praktischeres gewünscht als die üblichen Pokale, aus denen man noch nicht einmal richtig saufen kann. So bekamen sie von Peter bei der Siegerehrung neben den traditionellen Bockwürstchen Beißwürste und Bälle, was manchen begehrlichen Blick zum Nachbarn auslöste, denn das Spielzeug des anderen erschien wie immer besser als das Eigene.
Brigitte Stevens
| Nr | Hundeführer | Hund | Prüfung | Punkte | Punkte gesamt |
||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| A | B | C | |||||
| Prüfungsleiter | Peter Lahr | ||||||
| Leistungsrichter | Richard Berning | ||||||
| Schutzdiensthelfer | Mario Rosenkranz | ||||||
| Fährtenleger | Jürgen Klönne und Mario Rosenkranz | ||||||
| Jürgen Klönne | Tim von Erikson | Ersatzhund | |||||
| 1 | Dorothee Blohm | Lulu’s Bolle | U 2 | 87 | |||
| 2 | Birgit Spiegel | Aron von der Rehhecke | U 3 | 87 | |||
| 3 | Antje Schellenberg | Tom von Erikson | VPG 1 | 91 | 75 | 87a | 253 |
| 4 | Kurt Kummerow | Exe vom Treffenwald | VPG 3 | 60 | 92 | 85a | 237 |
| 5 | Petra Lahr | Henry von Erikson | VPG 3 | 99 | 95 | 89a | 283 |
| 6 | Detlef Pupowski | Ole von Wallenstein | VPG 3 | 77 | 86 | 82a | 245 |
| 7 | Antje Schellenberg | Robin vom Morgenstern | VPG 3 | 99 | 91 | 93 | 283 |
| 8 | Michael Nientiedt | Theo von Erikson | F 1 | 74 | |||
| 9 | Brigitte Stevens | Pelle vom Roten Milan | F 1 | 98 | |||
| 10 | Werner Nawrot | Conner v. Tringensteiner Schelderwald | F 2 | Abb. (Hund verletzt) | |||
| 11 | Dorothee Blohm | Indira von Erikson | FH 2 | Abb. | 22 | ||
| 12 | Thomas Theimann | Carlo de mare baltico vehemente | FH 2 | Abb. | 26 | ||
Am vergangenen Wochenende haben Pelle und ich wieder die Gelegenheit wahrgenommen, bei der OG Duisburg-Kaiserberg an einer Leistungsprüfung teilzunehmen. Nachdem bereits die BH gut geklappt hat, wollten wir jetzt die F2 versuchen. Moralisch unterstützt von den Halbbrüdern Calle und Carlsson und deren Menschen standen wir bei trockenem Wetter mit sehr starkem Wind auf einem blanken Acker mit Maiseinsaat in Voerde. Manfred Zoder hatte uns eine deutliche Fährte getreten. Ich machte mir Sorgen, ob mein Hund bei dieser für ihn ungewohnt stark getretenen Fährte und bei dem starken Wind von vorn den Kopf hoch nehmen würde. Aber er nahm am Abgang ruhig Witterung auf und suchte dann mit tiefer Nase jeden Schritt ganz konsequent und ruhig ab. Ich war besonders begeistert, dass Pelle in gleichmäßigem, langsame Tempo seine allererste Fremdfährte ausarbeitete. Leider überlief er den ersten Gegenstand, der für Pelle ungewohnt abgelegt war - bei nur zwei Gegenständen ein mit 10 Minuspunkten sehr teurer Fehler. Den Endgegenstand verwies er prima. Hubert Olbing zeigte sich angetan von Pelles Sucharbeit und zog nur drei Punkte für zwei kleine Unsicherheiten ab. Ich habe mich sehr über die erreichten 87 Punkte gefreut, zumal den zuschauenden Hundefreunden Pelle Suchleistung gefiel.
Unser ehemaliges Vereinsmitglied Alfons Schach zeigte mit dem Vater unserer jungen Hunden Tim, Tom und Mütze eine schöne FH2. Der jetzt achtjährige Gero von Erikson suchte souverän und ruhig die lange Fährte ab und verwies genauso wie Antjes Robin im Stehen. Für ihre überzeugende Leistung bekamen die Beiden 93 Punkte.
Auch Calle und Carlsson bekamen die Gelegenheit zur Suche. Obwohl beide noch keine Fährtenprüfung absolviert haben, suchten sie unter Prüfungsbedingungen ihre ersten Fremdfährten ab. Klar, dass Kiki und Helmut angesichts der guten Fährten der drei Söhne von meinem leider verstorbenen Ruddi gleich eine Welle machten.
Auf dem Platz in Duisburg zwischen einer stark befahrenen Autobahn und einer Eisenbahntrasse konnten Pelle und ich dann gleich noch eine U1 für den VPG3-Hund Pax tom Kyle laufen. Von unserer BH kannten wir den Platz, hatten aber noch nie apportiert. Dementsprechend schlichen sich einige Fehlerchen ein (das Holz musste erst kurz berochen werden,die Wand wurde nur auf dem Rückweg überwunden, das Voraus geriet etwas kurz), doch insgesamt machte mein Hund seine Sache gut.
Auch Kiki nutzte die Gelegenheit, nach der Prüfung mit Calle auf dem fremden Platz zu trainieren. Ich bin sicher, dass diese Erfahrungen mit dem neuen Platz, den fremden Menschen und Hunden, der ungewohnten Geräuschkulisse und der Prüfungsatmoshäre für später wertvoll für unsere Hunde sein werden.
Mit insgesamt 12 Teams war die Duisburger Prüfung gut besucht, und bis auf ein FH2-Team konnten alle ihre BH, F2, FH2, VPG1 und VPG3 erfolgreich ablegen. Neben Airedales waren zwei Schäferhunde, ein Riesenschnauzer und ein Border-Terrier dabei.
Die Stimmung war freundlich und entspannt, es gab Gelegenheit sich mit Hundefreunden aus anderen Vereinen auszutauschen und auch für das leibliche Wohl war prima gesorgt. Ich werde gern die Einladung der ersten Vorsitzenden, Monika Mehl, annehmen, mal wieder bei dieser netten KfT-Gruppe vorbei zu schauen.
Brigitte Stevens
"Verbesserte Hundeausbildung durch Schulung von Übungsleitern" das hatte sich Jürgen Klönne zum Ziel gesetzt, als er in seiner Eigenschaft als Ausbildungswart der Landesgruppe Westfalen an zwei Wochenenden erfahrene Hundeführer auf unsere Platzanlage einlud. Insgesamt neun Hundeführer nahmen die Möglichkeit wahr, entweder den Übungsleiterschein zu erwerben oder eine Nachschulung zu machen. Wenngleich die kleine Gruppe auch für die Teilnehmer optimale Bedingungen bot, hätte sich Jürgen doch ein größeres Interesse der Ortsgruppen gewünscht. Für unsere Küche wären mehr Gäste kein Problem gewesen, denn wie immer hervorragend organisiert von Angelika, zwei Birgits und Heike wurden wir mit leckerem Mittagessen und Kuchen verwöhnt.
Zum Basislehrgang hatten sich nur Hundesportler aus dem VPG/FH-Bereich angemeldet. Da wir uns alle von diversen Veranstaltungen her kennen, war die Stimmung von Anfang an entspannt und fröhlich.
Dagmar Wiemann informierte uns verständlich über Versicherungsfragen rund um den Hundesport. Sofort wurden Versicherungslücken bei den höheren Veranstaltungen deutlich. Außerdem erläuterte Dagmar anschaulich anhand einer gelungenen Power-Point-Präsentation, wie man mit den auszubildenden Hundeführern unter Einsatz klarer Sprache und Kenntnis grundlegender psychologischer Kenntnisse am besten zusammenarbeiten kann. Klasse wie sie dieses in dem schriftlichen Begleitmaterial so theoretisch und hochgestochen abgehandelte Thema für unsere Anforderungen herunter gebrochen hat. So wurde z.B. das Vier-Ohren-Modell zum Verständnis von sprachlichen Botschaften des Psychologen Friedemann Schulz von Thun für alle verständlich.
Die Grundlagen der Ersten Hilfe am Hund vermittelte der Bergkamener Tierarzt Dr Ralf Bandel. Eine lustige Ablenkung von den Gedanken an all die schlimmen Dinge, die unseren vierbeinigen Lieblingen zustoßen können, schaffte beim ernsten Thema Magendrehung Jürgens Handy, das ihn dank Maikes Hilfe lauthals aufforderte: "Eh, geh ma eben an Dein Handy!! Das klingelt!!" Zur Veranschaulichung seiner theoretischen Ausführungen half Dr Bandel mein Pelle, der sich klaglos Bein- und Halsverbände anlegen ließ.
Jürgen legte den Schwerpunkt seines Themas "Grundlagen der Ausbildung" auf die praktische Arbeit. Die Teilnehmer mussten anhand von Beobachtungsbögen das Unterordnungstraining von Christiane und Calle, sowie Helmut und Carlsson beurteilen und eine Planung für die weitere Ausbildung erstellen. Bei trockenem, aber unangenehm nasskaltem Wetter standen alle mit Stiften und Klemmbrettern frierend, aber hoch motiviert auf dem Platz. Die anschließende Besprechung zeigte, dass die von Helmut und mir entwickelten Beobachtungsbögen hilfreiche Kriterien für die Einschätzung des Ausbildungsstandes eines Hund-Hundeführer-Teams enthielten. Antje führte dann mit Robin eine BH vor, wobei es ihr außerordentlich schwer fiel, extra Ablauffehler einzubauen, die anschließend auch sehr sicher gefunden wurden.
Reinhard Ritz referierte abschließend über rechtliche Aspekte des Hundesports. Als Vorsitzender des KfT muss er sich öfter als ihm lieb sein kann mit derartigen Themen wie z.B. Gewährleistungspflicht von Züchtern oder Satzungsänderungen beschäftigen.
Alle Teilnehmer konnten in einer schriftlichen Prüfung den Basislehrgang, in dem die Grundlagen für alle Hundesportarten wie z.B. Agility, Turnierhundesport und Obedience vermittelt wurden, erfolgreich abschließen.
Am folgenden Wochenende fand ein Grundlehrgang nur für VPG und FH statt. Da wir uns am ersten Wochenende ausführlich mit der Unterordnung beschäftigt hatten, wurde nun der Scherpunkt auf Fährte, Schutzdienst und Organisatorisches gelegt. Auch hier wurde besonderer Wert auf die praktische Arbeit der zukünftigen Übungsleiter gelegt.
Unsere Fährtenexpertin Antje ging auf die besondere Problematik der Fährtenausbildung ein, die ja leider nicht nicht auf dem Hundeplatz, sondern auf landwirtschaftlichen Nutzflächen erfolg und damit der Zustimmung der Landwirte und Jagdpächter bedarf. Anhand von Demonstrationsfährten der Airedales Jacques, Calle, Carlsson und Conner und ihrer Hundeführer Siggi, Kiki, Helmut und Werner wurde die Sichtweise eines Übungsleiters geprobt. Leider wurde die von Dagmar in ihrem Vortrag zur Menschenführung als besonders wichtig herausgestellte Betonung von positiven Aspekten auch bei berechtigter Kritik völlig außer Acht gelassen.
Mario stellte die Besonderheiten im Schutzdienst für die Übungsleiter dar, die mit dem Schutzdiensthelfer die Arbeit planen und diskutieren müssen und dem Hundeführer Hilfestellung leisten, Erläuterungen geben und den Ablauf organisieren müssen. Anschaulich wurde dies bei Probeschutzdiensten von Tim, Tom, Mütze, Conner und Carlsson, wo Jürgen und Antje die Arbeit des Übungsleiters vorführten.
Jürgen fasste für uns Teilnehmer abschließend weitere Aspekte der VPG- und Fährtenhundausbildung, der Prüfungsordnung und der Durchführung von Wettkämpfen auf verschiedenen Ebenen zusammen. Da wir uns alle schon vorher mit diesen Themen befasst hatten, konnte er sich auf das Wesentliche beschränken.
Am Ende des Lehrgangs konnten wir den schriftlichen Test erfolgreich absolvieren. Im Namen der Landesgruppe Westfalen des KfT beglückwünschte Jürgen uns. Die Ortsgruppen in Herten, Steinfurt und Kamen werden hoffentlich von ihren neuen Übungsleitern profitieren können.
Durch die vier Seminartage zog sich als wichtiges Leitmotiv der Gedanke, dass Ausbildung nur erfolgreich sein kann, wenn in einer Ortsgruppe viele zusammen im Team arbeiten: die Übungsleiter mit den Hundeführern unter Einbeziehung von zusätzlichen Hilfspersonen, die Übungsleiter mit den Schutzdiensthelfern und den Hundeführern, Hundeführer möglichst oft mit fährtenerfahrenen Vereinsfreunden und gelegentlich mit Übungsleitern. Und auch diese beiden Lehrgänge wären trotz der guten Referenten nicht möglich gewesen ohne die tatkräftige Unterstützung der Hundeführer Kiki, Helmut, Antje, Werner, Michi und Jürgen, die sich mit ihren Hunden der Kritik stellten. Hut ab und danke!
Brigitte Stevens
Schon wieder ist ein Jahr vergangen und schon wieder trafen wir uns zur traditionellen Neujahreswanderung auf dem Platz. Aber dieses Jahr hatte Frau Holle alles, auch unseren Parkplatz mit einer 30 cm hohen Schneedecke zugedeckt. Antje und Jürgen sahen schon im Vorfeld festgefahrene Autos, durchdrehende Reifen und fluchende Vereinsmitglieder vor ihren geistigen Augen, also schnallte sich Antje ihre Ski unter und versuchte Fahrspuren in der pulvrigen Schnee zu fahren. Doch vergebens – erst als Jürgen schwereres Geschütz auffuhr, klappte es. Nachdem wir die total vereiste Zufahrtsstraße rutschend und im Schneckentempo bewältigt hatten, konnten wir aufgrund des selbstlosen Einsatzes unserer Trainer problemlos parken.
Wie im letzten Jahr marschierten die etwas übernächtigten Hundeführer mit ihren gut ausgeruhten und begeisterten Hunden einen eineinhalbstündigen Rundkurs ab, der aber wegen des Schnees fast völlig unbekannt erschien. Vorbei an einem Rudel Rehe und auf der Winterweide herum galoppierenden Pferden zogen wir durch die Feldflur und kleine Siedlungen. Die Wegstrecke wurde markiert durch große Flecken Zitronenschnee, zu denen alle Rüden ihr Scherflein beitrugen.
Vom Regen durchnässt und vom Laufen müde kam uns das leckere Fischessen mit der roten Grütze in unserem gemütlichen Vereinsheim gerade recht.
Ein schöner Beginn des hoffentlich schönen Jahres 2011.
Brigitte Stevens
Folgende Teams haben im Jahr 2010 an Prüfungen teilgenommen:
Auch in diesem vergangenen Jahr können wir Aktiven auf eine Reihe von sportlichen Erfolgen zurück blicken. Auf unseren eigenen Prüfungen schafften die alten Hasen Henry, Robin und Mimi ihre x-te VPG3 (Robin und Antje sind Vereinsmeister) bzw. FH2. Mario und Nero konnten sich mit ihrer erfolgreichen VPG3 das erste Mal für die Landesausscheidung Westfalen qualifizieren. Alle anderen Hunde sammelten Wettkampferfahrung und die meisten konnten sich um mindestens eine Prüfungsstufe verbessern. Birgit und Aron schafften die U2, Jürgen und Pantou die S1 und AD, Silke und Lisimba die BH und AD und Doro mit Bolle die F3. Unsere jüngsten Airedales bestanden bis auf Pelle ihre BH. Darüber hinaus nahmen Antje mit Tom, Jürgen mit Tim, Werner mit Conner,Christiane mit Calle, Helmut mit Carlsson und die auf dem Nachbarplatz trainierenden Alexandra mit Unox, Marc mit Porthos und Axel mit Spike erfolgreich an der Ausdauerprüfung teil. Tom und Tim legten außerdem ihre F1-Prüfung ab.
Nur zweimal konnten wir an Ortsgruppenprüfungen benachbarter Vereine
teilnehmen. In Herten gelang Robin die beste VPG3. Conner legte erfolgreich
seine F1 und Tom seine F2 ab. Axels Spike wurde in Körklasse Ib (5/5 5a) eingeordnet.
Im 2. Versuch schafften Pelle und ich die BH bei der OG Duisburg.
An der LAP VPG Westfalen nahmen vier Teams teil. Antje und Robin wurden Landesmeister vor Doro und Mimi. Mario und Nero bestanden die Prüfung, konnten sich aber nicht für die KLSP qualifizieren. Pech hatten Petra und Henry. Entgegen unserer Hoffnungen und Erwartungen konnte sich dieses erfahrene Team dieses Jahr wegen einer schlechten Fährte nicht für die Deutsche Meisterschaft des KfT qualifizieren.
Da Antje ihren Robin aus Altersgründen aus dem ganz großen Sport zurückzog, vertraten nur Doro und Mimi unsere OG bei der KLSP und erreichten einen guten 12. Platz im Mittelfeld.
Den Vetternpokal konnte unser Team bestehend aus Petra mit Henry, Antje mit Robin und Axel mit Spike von den Timmendorfer Freunden zurück erobern.
Auch das Feiern kam neben den Prüfungen und dem intensiven und individuellen Training nicht zu kurz, sei es beim geselligen Abend mit den Timmendorfer Hundefreunden, beim Kabarett mit Dieter Nuhr oder unserer Weihnachts- und Neujahresfeier.
Neben den freudigen Ereignissen gab es leider auch Trauriges, denn wir mussten unerwartet aus Krankheitsgründen von zwei Airedales Abschied nehmen. Heike und Madlin verloren ihre selbstgezogene Ava und ich musste meinen geliebten Ruddi gehen lassen.
Brigitte Stevens