Unsere diesjährige Weihnachtsfeier (3.12.10) haben wir nach vorhergehender Abstimmung ins Ruhr-Kongresszentrum Bochum verlegt, wo wir mit dem Comedianstar Dieter Nuhr nachdenken oder einfach viel lachen konnten. Anschließend hatte uns Helmut noch ein sehr gemütliches Restaurant ausgesucht, in dem wir trotz der späten Stunde ( ca. 23.00 Uhr )noch hervorragend essen konnten.
Nach dieser anderen, aber sehr netten Weihnachtsfeier waren wir alle gut gelaunt gegen 1.00 Uhr wieder zu Hause, was uns aber nicht davon abhielt am selben Nachmittag wieder pünktlich zum Training auf dem verschneiten Hundeplatz zu erscheinen.
Antje Schellenberg
Damit nicht genug gefeiert. Im weihnachtlich geschmückten Vereinsheim haben wir am folgenden Samstag gemütlich bei Kaffee, Plätzchen und leckeren Waffeln mit heißen Kirschen zusammen gesessen. Petra dankte in unser aller Namen unseren Trainern Antje und Jürgen ganz herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz. In Gedichtform beschrieb sie die Höhen und Tiefen der Ausbildung, so dass wir alle uns wiedererkannten. Seien es die Unterschiede zwischen der Arbeit zu Hause und auf dem Platz (Zu Hause klappt es immer ! Nicht wahr, Kiki), die Probleme, richtig durch die Gruppe zu laufen: (dank Werner ist Helmut hierin jetzt richtig fit), der gute Zusammenhalt unserer Gruppe oder das Engagement der Einzelnen, alles hatte Petra treffend in Reime gefasst. Typisch Antje und Jürgen: nachdem sie sich hierüber und ein kleines Geschenk von uns Aktiven gefreut hatten, mahnten sie die Fortsetzung des Trainings an. Ruckzuck standen wir alle wieder auf dem schlammigen Platz.
Brigitte Stevens
Zunächst die Ergebnisse:
| Hundeführer | Hund | Prüfung | Punkte | Punkte gesamt |
||
|---|---|---|---|---|---|---|
| A | B | C | ||||
| Prüfungsleiter | Katharina Girbardt | |||||
| Leistungsrichter | Uwe Krachudel | |||||
| Schutzdiensthelfer | Dominik Heck | |||||
| Fährtenleger | Dominik Heck | |||||
| Werner Nawrot | Conner vom Tringensteiner Schelderwald | F 1 | 93 | |||
| Jürgen Klönne | Tim von Erikson | F 2 | 65 | |||
| Antje Schellenberg | Tom von Erikson | F 2 | 98 | |||
| Axel Giesen | Spike von Erikson | Körung | Körklasse 1B (5/ 5 5 a) | |||
| Antje Schellenberg | Robin vom Morgenstern | VPG 3 | 96 | 93 | 95a | 284 |
Eine insgesamt mehr als erfolgreiche Veranstaltung für die Mitglieder der Ortsgruppe Kamen, auch wenn das Ergebnis von Jürgen mit Tim ein Wermutstropfen ist.
Soweit die trockenen Daten, die sich auch auf den Leistungskarten wiederfinden.
Hier: meine durchaus mehr als nassen Wahrnehmungen:
Herten begann für mich am Freitag. Genauer: am Freitagnachmittag! Es stürmte und plästerte, plästerte ohne Ende. Der Wind kippte – die WAZ berichtete darüber – u.a. ein Flugzeug um. Ich gestaltete als Beamter die Spaziergänge mit dem treuen Tier in Tanga-Formation: so knapp wie möglich. (Im Haus zu bleiben, wozu ich eigentlich verpflichtet bin, war nicht drin, das treue Tier besteht trotz der Gefahr des Ertrinkens auf einem Außenklo! Find ich, einmal beiseite gesprochen, nicht unbedingt gut. Carlsson besteht aber darauf! Bei jedem Wetter! Kaninchen und Katzen sind für das treue Tier letztendlich nicht verhandelbar! – Also für mich schon! Aber, und dies ist meine Schicksalsfrage: Wo gibt es überhaupt einen Verhandlungsspielraum mit diesem Hund???? Wir sind beide nicht gewerkschaftlich organisiert und Geisler ist an einer Vermittlung nicht interessiert. Anders als in Stuttgart sieht er zu wenig Erfolgsaussichten!). Während der Nacht rappelte es an allen Enden, der Regen prasselte aufs Dach. Ich lag wach: „Iss klar, sage morgen früh ab! Bin nicht so bekloppt, bei dem Wetter rauszugehen." So mein Mantra während meiner langen Wachphasen (Senile Bettflucht? Angst vorm Ertrinken? Keine Ahnung!). Um sechs Uhr raus aus den Federn! Warum? Als bekennender Masochist muss ich auf diese Frage nicht antworten! Besonders motivierend: der Abschied vom treuen Tier und der mir Angetrauten! Das Tier dreht sich ostentativ auf den Rücken, streckt alle vier Pfoten hoch. Gott sei Dank hat ein Airedale keinen Mittelfinger wie Effenberg und seine Gestik ist dadurch eingeschränkt. Die beste Ehefrau von allen murmelt: „Geh nur ruhig, ich kümmere mich um alles." Also: Kurzstreckentauchen zum Auto. Im Radio: Meldungen zu Sturm und Regen: z. B. Sperrung der B1/A430! Am Platz auch irgendwie nicht besser. Dennoch: Gemeinsame Fahrt zum Fährtengelände. Erste Begehungsprobe: tiefes Einsacken. Kommentare: „Pass ja auf deine Stiefel auf, nicht dass du ohne sie zurückkommst." „Heute gilt: Wer durchkommt ist bereits ein Champion." „Vielleicht hätte ich doch besser abgesagt. Hatte es auch ehrlich vor. Warum ich doch gekommen bin, weiß ich eigentlich selbst nicht." Irgendwie ging`s dann!
Werner mehr als hochzufrieden!
Jürgen abgeklärt!
Er weiß schließlich, wo der Kasus Knaxus zu suchen ist! Sicher nicht bei Tim, der seine Sache letztendlich mehr als vorzüglich gemacht hat! Tim kann aber nicht unter Wasser riechen! Aber was soll ich sagen: ich bin parteiisch! Mache ich auch keinen Hehl draus.
Antje undTom: Keine erkennbaren Probleme. Antje „verschenkt" zwei Punkte. Trotz schwierigster Bedingungen: Erster Platz!!! Eine bravouröse Leistung.
Die Körung:
Hatte mir alles anders vorgestellt! Irgendwie eben anders. Axel wie immer: Fördert den Nachwuchs, indem er ihm das „Schottern" näher bringt, Gorleben ist schließlich überall. Auf dem Platz: cool. Ich mag das Wort nicht, aber wie soll ich die Abgeklärtheit von Axel und Spike sonst beschreiben? Sie erreichen als bestes Team die höchsten Körzahlen mit dem besten TSB-Wert (Maß für Triebveranlagung, Selbstsicherheit, Belastbarkeit).
Was mir so durch den Kopf ging: Vielleicht sollte der KFT für seine Richter die Blöcke anschaffen, mit denen Taucher unter Wasser schreiben können? Hätte für Herrn Ritz und Herrn Krachudel sicher eine enorme Erleichterung bedeutet.
Nachzutragen das Ergebnis von Antje und Robin: erster Platz! Was will man mehr bei so einem Sauwetter!
Helmut Lewandowski
Pelle und ich haben erfolgreich unsere BH abgelegt. Gewünscht hatten wir uns nach der Sintflut beim ersten Versuch trockenes, kühles Herbstwetter, bekommen haben wir eine riesige Niederschlagsmenge, die im ganzen Ruhrgebiet zu überschwemmten Straßen und voll gelaufenen Kellern geführt hat. Also habe ich Pelle erst einmal seinen Ball in einen Bach geworfen in der Hoffnung, ihn an die Nässe zu gewöhnen. Doch wir hatten Glück. Der Regen ließ etwas nach und alles klappte gut. Nach dem vom Leistungsrichter Berning sorgfältig und anspruchsvoll durchgeführten Straßenteil hatten wir zusammen mit vier anderen Hunden bestanden.
Verkehrsteil
LR Berning : Nur bei Grün !
Damit haben jetzt alle sieben Nachwuchshunde, die regelmäßig trainieren, die Voraussetzungen erworben, um an Fährten- und Vielseitigkeitsprüfungen teilnehmen zu können.
Ein herzliches Dankeschön an die
OG Duisburg für die nette Aufnahme und
die gelungene Organisation.
Brigitte Stevens
„Was für ein schönes Bild!!!", so lautete der Kommentar einer älteren Dame, die höflich beiseite getreten war, um die locker trabende Kavalkade von Hunden vorbeizulassen. Obwohl sie mit Sicherheit nicht mich, sondern die Hunde meinte, wurde ich auf meinem Stahlross doch 2 – 3 cm größer. Ich musste der Dame recht geben: 12 Airedales + 1 Soft Coated Wheaten Terrier + 1 Rhodesian Ridgeback, alle rechts am Fahrrad entspannt und diszipliniert laufend – Hundefreunden geht bei diesem Anblick einfach das Herz auf.
Aber der Reihe nach, dies soll ja ein Bericht werden, keine Liebeserklärung! Treffen auf dem Vereinsgelände um 8.30 Uhr. Alle wuseln herum: Fahrräder richten, Hunde noch einmal ausführen, letzte Informationen austauschen, die Reihenfolge festlegen, Small Talk, Wachwerden, eine Tasse Kaffee, und und und …
Abfahrt um 9.30: Zunächst große Aufregung bei den Hunden, alle ziehen aus Leibeskräften, die Verdauung erwacht, erst allmählich ordnet sich der Zug. Man (Hunde und Führer) beginnt, die von Jürgen und Antje hervorragend ausgewählte Strecke zu genießen, die z.T. im Nebeldunst liegende Landschaft zu bewundern. Die Anfangsspannung ist verflogen, man fühlt sich wie im Urlaub. Die Zeit verfliegt, der erste Stopp kommt fast unerwartet schnell. Keiner scheint sich so recht angestrengt zu haben. Dennoch Versorgung: die Hunde bekommen Wasser, die Menschen Kaffee und Brötchen. An dieser Stelle sei dem Versorgungsteam unter der Leitung von Angelika ein großes Lob ausgesprochen. Die Atmosphäre ähnelt Dank seiner Präsens eher einem Familienausflug mit Picknick: alles easy, alles völlig entspannt. Man fühlt sich umsorgt. Weiter geht’s. Nach 3 Kilometern übergibt Petra Maggie, die oben erwähnte Soft Coated Wheaten Hündin an Martin, ihren Besitzer. Maggie muss wegen ihrer Größe (nur) 10 km laufen. Sie rennt zunächst begeistert, Martin braucht mehrere Kilometer, um sie dazu zu bringen, nicht mehr zu ziehen und den Airedales zeigen zu wollen, dass sie kein Softie ist, sondern ein echter Terrier. Zweiter Stopp, Verpflegung wie gehabt, Pfotenkontrolle. Birgit scheint überall zu sein, kümmert sich um alles und alle. Dann wieder los, eine fast lächerlich kurz erscheinende Strecke zum Vereinsheim (nur 6 km), wo Brigitte schon wartet, um Fotos zu schießen. Dann heißt es: Alle auf den Platz! Jürgen übernimmt die Führung. Unterordnungsübungen;
Ergebnis: alle haben bestanden, kein Hund wirkt auch nur ansatzweise angestrengt. Alle vom Platz! Wie gehabt: Gewusel: Hunde versorgen, Essen fassen (die leckere Gyrossuppe von Angelika, Nachtisch, Kaffee), entspanntes Geplauder, Freude, Fahrräder verstauen, Fahrräder reinigen, Telefonate, und und und. Es bleibt, Dank zu sagen:
Der Prüfungsleiterin Birgit Spiegel, die organisatorisch alles im Griff hatte. Dem Leistungsrichter Heinrich Baucks (Pfeifenraucher!), der Ruhe und Souveränität ausstrahlte und Stress erst gar nicht aufkommen ließ.
Antje und Jürgen, die Kiki, die mit Calle den Zug souverän anführte, immer die richtigen Anweisungen geben konnten, so dass Kiki uns nicht in die Irre führte. Petra, die den Wagen für Notfälle fuhr.
Jürgen Lindemann, unserem Rettungssanitäter, der zum großen Glück nicht tätig werden musste. Niemand stürzte, niemand verletzte sich, was zur Zeit bei mir eher einem großem Wunder ähnelt.
Ein besonderes Dankeschön dem Versorgungsteam und Brigitte, für die Fotos.
Helmut Lewandowski
| Hundeführer | Hund | Rasse |
|---|---|---|
| Prüfungsleiterin | Birgit Spiegel | |
| Leistungsrichter | Heinrich Baucks | |
| Martin Matuszek | Never Lasting’s Maggie | Soft Coated Wheaten Terrier |
| Mark Giesen | Porthos von Erikson | Airedale–Terrier |
| Axel Giesen | Spike von Erikson | Airedale–Terrier |
| Alex Giesen | Unox von Erikson | Airedale–Terrier |
| Antje Schellenberg | Tom von Erikson | Airedale–Terrier |
| Jürgen Klönne | Tim von Erikson | Airedale–Terrier |
| Werner Nawrot | Conner vom Tringensteiner Schelderwald | Airedale–Terrier |
| Helmut Lewandowski | Lulu’s Carlsson | Airedale–Terrier |
| Christiane Kudruss | Lulu’s Calle | Airedale–Terrier |
| Jürgen Lindemann | Xandro vom Schoenrain | Airedale–Terrier |
| Klaus Adamek | Jalomonis Xito | Airedale–Terrier |
| Sigrid Grzella | Jalomonis Yra | Airedale–Terrier |
| Silke Prempert | Nkosi Sikelele Bushman’s Lisimba | Rhodesian Ridgeback |
| Peter Lahr | Harpo von Erikson | Airedale–Terrier |
Das Wichtigste in Kürze vorweg: Antje und Robin verteidigen Vereinsmeisterschaft, fast alle Teams bestehen die Prüfung, zwei unangemeldete Hunde wollen auch mitmachen, das Wetter spielt eine entscheidende Rolle und Peter Dittmer springt kurzfristig als Leistungsrichter ein.
Früh am Morgen ging es in die Fährte: Acker mit kleinem Bewuchs, trocken aber sehr windig. Für Tom und Tim stand die erste F 1 – Fährte an. Als ob er schon ein alter Hase wäre, suchte Tom seine Fährte mit gleichbleibend tiefer Nase ruhig ab. Auch Tim zeigte nach einem guten Abgang ein schönes Suchverhalten. Doch plötzlich – hohes Gebell und ein Jack – Russel rennt auf den Acker. Ich laufe schnell zu dem Frauchen und bitte, den Hund zurückzuhalten. Mit dem Erfolg, dass nun auch noch ein Labrador mit Begeisterung auf den suchenden Tim zu rennt. Das brachte Tim natürlich aus dem Konzept. Aber toll, wie es Jürgen gelang ganz ruhig den jungen Hund wieder ans Suchen zu bringen. Aber dennoch konnte Tim nicht seine übliche gute Arbeit zeigen. Doch hat dieses Team damit seine Fährten – Feuertaufe hinter sich. Dass fremde Hunde auf den Fährtenacker laufen und die Prüfung stören, scheint sich wohl zu einer Kamener Tradition zu entwickeln. Bei der letztjährigen Vereinsmeisterschaft verteidigte der Richter Henry gegen zwei bellend auf ihn zulaufende Hunde. Mal sehen, wen es im nächsten Jahr trifft.
Danach boten uns Petra und ihr Henry, sowie Antje und ihr Robin zwei gut ausgearbeitete VPG 3 – Fährten. Prima, dass es sich der Jagdpächter nicht nehmen ließ, interessiert zu zu schauen. An der dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den Landwirt Möllmann und den Jagdpächter Dollenkamp, ohne deren freundliche Genehmigung dieser Prüfungsteil nicht möglich gewesen wäre.
Jürgen und Tim
Ein Dankeschön an den Jagdpächter Dollenkamp
Zürück auf dem Platz ging es mit einer U 2 und der VPG 3 – Unterordnung weiter. Birgit führte ihren Aron souverän durch die Übungen, die der Malinoir recht korrekt, aber seinem Temperament entsprechend langsam ausführte. Mehr Schwung zeigten Henry und Robin. Unsere so nervenstarke Antje machte uns weniger erfahrenen Hundeführern vor, dass sogar sie mal ein falsches Kommando geben kann, das ihren Hund verwirrt.
Nach dem leckeren, von Geli und Gehilfen gekochtem Mittagessen war es für die Begleithunde soweit. Jetzt sollte das Wetter eine wichtige Rolle spielen. Von Sonnenschein, bedecktem Himmel, Regen und Sintflut war alles dabei. Martin führte seine Wheaten – Hündin prima vor, während mein Pelle ruhig in der Ablage lag. Dann der Wechsel und der Himmel öffnete seine Schleusen: Prüfungsleiter, Richter, Hunde und Hundeführer tropften. Maggie blieb schön in der Ablage, aber mein Pelle war völlig überfordert. Futsch war die konzentrierte Arbeit, die beim Training so gut geklappt hatte. Sowohl beim Sitz als auch beim Platz kam er hilfesuchend hinter mir her und damit brauchten wir dann nicht mehr beim Straßenteil anzutreten. Dann ließ der Regen zum Glück nach, und Calle und Carlsson mit Frauchen und Herrchen zeigten eine schöne Unterordnung. Aufmerksam führten die beiden Brüder die Übungen mit nur kleinen Schwächen aus. Bei strahlendem Sonnenschein konnten dann Werner und Michi zeigen, dass sie ihre Hunde gut für diese Prüfung vorbereitet hatten. Conner lief freudig und aufmerksam und konnte alle Aufgaben mit leichten Hilfen von Werner prima ausführen. Mütze machte seine Sache gut, doch war er sichtlich mit Michi unzufrieden, da die erhoffte Bestätigung immer wieder ausblieb, obwohl er diese deutlich einforderte. Doch schaffte es Michi souverän, seinen Hund bei der Stange zu halten. Das Sitz und das Platz waren etwas sehr langsam, aber als Michi sich umdrehte, saß bzw lag sein Hund brav. Jetzt fing es wieder an zu regnen, so dass Silke für ihren regenhassenden Lisimba kurzerhand einen Schirm in der Ablage aufstellte. Wir haben vergessen, unseren Leistungsrichter Peter Dittmer zu fragen, ob er nur deswegen nichts einzuwenden hatte, weil Lisimba der weiße Hund für das letzte BH – Team war. Manfred Viktora und sein Urex zeigten trotz des Regens eine tolle und freudige Arbeit. Alle Übungen gelangen , wobei Herrchens große Erfahrung im VPG – Sport mithalfen. Nach dem Kaffeetrinken konnten alle Teams bis auf Pelle und mich im Verkehrsteil ihre Umwelttauglichkeit beweisen. Ganz souverän ließen sie, allein angebunden, Heike und Ava an sich vorbei gehen, blieben völlig unbeeindruckt bei dem vorbei joggenden Marc und der radelnden Silke, sowie der einengenden Gruppe. Bestanden – super! Jetzt haben von unseren Nachwuchshunden bereits sechs ihre Karrieregrundlage gelegt.
Der bei beiden Hunden prima gelungene Schutzdienst schloss diese Prüfung ab. Nur ein Punkt trennte Petra mit Henry von der Vereinsmeisterschaft.Wieder einmal konnten sich Antje und Robin über den Pokal freuen.
Bei der Siegerehrung dankte Peter allen, die diese schöne Prüfung ermöglicht hatten, dem fairen Richter, dem in Personalunion als Fährtenleger, Schutzdiensthelfer und Hundeführer auftretenden Jürgen, den Hundeführern, den Helfern und den Zuschauern. Er gratulierten den erfolgreichen Teams. Pelle und ich bekamen ein Schweinchen mit einem Pfennig, das wir vor der nächsten BH dem Wettergott opfern werden, um ihn gnädiger zu stimmen.
Brigitte Stevens
| Hundeführer | Hund | Prüfung | Punkte | Punkte gesamt |
Platz | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| A | B | C | |||||
| Prüfungsleiter | Peter Lahr | ||||||
| Leistungsrichter | Peter Dittmer | ||||||
| Schutzdiensthelfer und Fährtenleger | Jürgen Klönne | ||||||
| Antje Schellenberg | Robin vom Morgenstern | VPG 3 | 97 | 91 | 93 | 281 | 1 |
| Petra Lahr | Henry von Erikson | VPG 3 | 92 | 93 | 95 | 280 | 2 |
| Antje Schellenberg | Tom von Erikson | F 1 | 95 | ||||
| Jürgen Klönne | Tim von Erikson | F 1 | 81 | ||||
| Birgit Spiegel | Aron v.d. Rehhecke | U 2 | 83 | ||||
| Christiane Kudruss | Lulu’s Calle | BH | bestanden | ||||
| Helmut Lewandowski | Lulu’s Carlsson | BH | bestanden | ||||
| Martin Matuszek | Never Lasting’s Maggie | BH | bestanden | ||||
| Brigitte Stevens | Pelle vom roten Milan | BH | nicht bestanden | ||||
| Werner Nawrot | Conner vom Tringensteiner Schelderwald | BH | bestanden | ||||
| Michael Nientiedt | Theo von Erikson | BH | bestanden | ||||
| Manfred Viktora | Urex von der Laubenhaid | BH | bestanden | ||||
| Silke Prempert | Nkosi Sikelele Bushman’s Lisimba | BH | bestanden | ||||
Etwas verspätet wegen eines wunderschönen Urlaubs, bei dem Pelle das Wasser der Ostsee und der Müritz kennen gelernt hat, kommt hier der Bericht über das Abschneiden der Teilnehmer an der KLSP aus unserer Landesgruppe Westfalen.
Am Samstag fingen beide Teams mit der Fährtenarbeit an. Doro und ihre Mimi mussten bei strömendem Regen suchen. Die Hündin suchte gewohnt zügig und vergewisserte sich wegen einiger Wildspuren mehrmals. Sicher arbeitete sie die Schenkel und Winkel aus und verwies alle Gegenstände souverän. Da es so fest regnete, stand sie, während Doro den gefundenen Gegenstand der Richterin anzeigte, kurz auf und schüttelte sich, setzte sich danach aber sofort wieder hin. Das Vergewissern und Schütteln wurde von der Richterin als oberflächliches Suchen und Unsicherheit interpretiert und sie bewertete die Arbeit mit 90 Punkten. Auf nasser Wiese gelang Andrea Neumann und ihrer Hexe von der Ahornhütte eine tolle Fährte. Leider zeigte die Hündin den Endgegenstand nur kurz an und lief dann weiter, so dass die Punktzahl von 87 nicht die gute Suchleistung widerspiegelt.
Sicher nimmt Mimi die Fährte auf
Mimi hat sich die Hürde passend gemacht
Am Sonntag standen Unterordnung und Schutzdienst an. Hexe lief eine freudige und exakte Unterordnung. Leider fehlte beim Apportieren über die Hürde der Rücksprung, sonst wäre das Ergebnis noch höher als die erreichten 90 Punkte ausgefallen. Der Schutzdienst verlief sensationell. Die kleine Hündin zeigte eine Leistung, die umgekehrt proportional zu ihrer Körpergröße stand. Um größer zu wirken sprang der kleine Flummi beim Stellen und Verbellen in ihrer unnachahmlichen Weise vor dem Helfer auf und ab. Mit der höchsten Punktzahl von 96, die nur noch die Teams auf den beiden ersten Plätzen erzielten, und dem Beifall des Publikums wurde die Leistung von Andrea und Hexe belohnt.
Doro und Mimi mussten unter erschwerten Bedingungen antreten, da die Hündin läufig war. So konnten sie nicht am Freitag trainieren und sich mit den Bedingungen des Platzes vertraut machen, sondern kamen am Sonntag als Letzte dran. Kurz vorher hatten auch sie Gelegenheit zu üben, dann wurde es auch schon ernst. Gewohnt freudig und exakt gelang der erste Teil. Dann riss Mimi beim Apportieren über die Hürde dieselbe um, absolvierte aber völlig unbeeindruckt den Rücksprung. Beim Voraussenden nahm sie das Platzkommando nur zögernd an: 87 Punkte. Beim Schutzdienst gelang nicht alles nach Wunsch. Beim Überfall aus dem Rückentransport konnte Mimi nicht sofort einen Griff setzen und bei den Transporten fasste sie nach. Schade, denn die Freude am Schutzdienst konnte man deutlich sehen. Großes Lob für Doro, die äußerlich ganz gelassen die Transporte durchführte.
Flummy Hexe in Aktion
Super, Andrea und Hexe, 4. Platz!
Klasse, Sarah und Boomer!
Lange Zeit sahen sich Andrea und Hexe ganz vorn. Leider mussten sie drei andere Teams an sich vorbei ziehen lassen. Wäre der verflixte Endgegenstand nicht gewesen, hätten auch sie auf dem Treppchen stehen können. Aber die Freude über den vierten Platz war den Beiden und den mitgereisten Landesgruppenmitgliedern anzusehen. Doro und ihre Mimi erreichten den 12. Platz, und das, obwohl die läufige Mimi sich sicher mehr für die anwesenden knackigen Rüden interessierte als für ihr Abschneiden bei der KLSP.
Die Klub-Jugend-Leistungssiegerprüfung gewann wie im Vorjahr Sarah Sokolowski mit ihrem Boomer vom Stevertal. Leider habe ich dieses Team nicht gesehen. Toll aber, die erreichte Punktzahl von 268, die ihnen bei den Erwachsenen den 11 Platz gesichert hätte.
Brigitte Stevens
Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist. Nachdem die Beiden sich noch einmal die Landesmeisterschaft Westfalen gesichert haben, hat Antje ihren Robin aus dem ganz großen Sport zurück gezogen. Höhepunkt bleibt also der Gewinn der Deutschen Meisterschaft des KfT im Jahre 2008.
Doch ganz aufhören, werden die Beiden noch nicht. Auf Vereinsebene wird Robin seine hervorragende Sucharbeit, seine hohen Sprünge und seine festen Griffe hoffentlich noch lange mit seiner Antje zeigen.
Herzlichen Glückwunsch von uns Oglern zu der Ausnahmelaufbahn unseres erfolgreichsten Teams.
Brigitte Stevens
Einen spannenden Kampf um die drei ersten Plätze mit dem denkbar knappsten Punktunterschied lieferten sich Antje mit ihrem Robin, Doro mit ihrer Mimi und Andrea Neumann mit ihrer Hexe von der Ahornhütte bei der diesjährigen LAP VPG in Bad Salzuflen. Letzlich hatten Antje und Robin die Nase vorn.
Die Grundlage für ihren Sieg legten die Beiden bereits in der Fährte. Ganz routiniert arbeitete Robin seine Fährte aus und verlor nur 2 Punkte, als er sich etwas zu lange für ein Mauseloch interessierte. In der Unterordnung zeigte der vom sehr gleichmäßig und fair richtenden Uwe Ritthammer als Altmeister bezeichnete Rüde, dass er alle Übungen wie im Schlaf kann, aber eindeutig den Schutzdienst für viel interessanter hält. Hier konnte er so richtig aufdrehen und seine tollen Griffe setzen. Punktabzüge gab es für leichte Belästigungen des Helfers in den Bewachungsphasen. Die mitgereisten OGler freuten sich besonders, dass Antje mit diesem Ausnahmehund in seinem wahrscheinlich letzten Jahr im nationalen Hundesport die Landesmeisterschaft gewonnen hat.
Doro und ihre Mimi konnten ihre Prüfungserfahrung gut gebrauchen, denn ihre Fährte schien unter keinem guten Stern zu stehen. Erst hatte sich der Fährtenleger mit dem Gelände verschätzt und ihre Fährte musste auf einem anderen Acker neu gelegt werden. Dann wanderte eine Schafherde über diesen Acker und es musste ein drittes Gelände gesucht werden. Als es dann endlich losgehen sollte, saß eine Katze auf Vogelpirsch ganz in der Nähe. Als diese dann verjagt und weiteren vier Katzen von einer Teilnahme an unserer Prüfung abgeraten worden war, konnten die Beiden völlig unbeeindruckt von den ganzen Widrigkeiten ihre vorzügliche Arbeit zeigen. Schön anzusehen war wieder einmal Abteilung B. Ganz harmonisch und toll aufeinander eingespielt zeigten Mimi und Doro die Übungen. Auch die vier nachgelaufenden Schritte beim Steh und das leichte Streifen beim Hürdensprung konnte das Gesamtbild nicht stören. Als dann auch noch der Schutzdienst gut gelang, hatten auch sie die Karte für die KLSP gelöst.
Auf heimischem Platz führte Andrea Neumann ihre Hexe in allen drei Abteilungen super vor. Der kleinen Hündin gelang ein toller Schutzdienst, wobei dem Richter besonders Hexes eigenwillige Verbelltechnik mit Flummiballeffekt gefiel.
Mario und sein Nero konnten auf Anhieb ihre erste Teilnahme an einer LAP bestehen. Uwe Ritthammer lobte besonders die gute Ausarbeitung der Fährte und die festen Griffe. Die Gegenstandsarbeit und der Gehorsam besonders im Schutzdienst müssen noch verbessert werden. Die Beiden werden jetzt intensiv arbeiten, um im nächsten Jahr ein Ergebnis zu erzielen, das für eine Quali ausreicht.
Eigentlich wollten Mario und ich gemeinsam an dieser LAP Teil nehmen, doch habe ich meinen lieben Ruddi durch eine schlimme Krankheit verloren. Ganz herzlichen Dank lieber Jürgen, liebe Antje und lieber Mario für Eure Arbeit und Eure Mühe, die Ihr in Ruddis und meine Ausbildung gesteckt habt.
Pechvögel bei dieser LAP waren Petra und ihr Henry. Erst verlor der sonst so sicher suchende Henry die Fährte und dann verletzte er sich beim Aufwärmen vor Abteilung B beim Spiel mit der Leine am Auge. Seine Klasse bewies er dann bei der Unterordnung. Obwohl er nur blinzeln konnte, schaffte er 90 Punkte. Schweren Herzens meldete Petra ihn dann für den Schutzdienst ab. Wie gern hätten wir Petra und ihren Henry in Welschbach gesehen.
Nicole Sulewski und Prüfungsleiter Jürgen dankten bei der Siegerehrung allen Beteiligten dafür, dass sie diese schöne Prüfung der Landesgruppe Westfalen ermöglicht haben. Sie gratulierten den acht teinehmenden Teams zu ihren Leistungen.
Antje und Robin sind Landesmeister und schafften die beste Fährte. Die Vizemeister Doro und Mimi zeigten außerdem die beste Unterordnung und dem drittplazierten Team Andrea und Hexe gelang der beste Schutzdienst. Diese drei Paare werden unsere Landesgruppe bei der KLSP im Saarland vertreten.
Brigitte Stevens
Die ersten beiden Junghunde haben ihren Start in den wettkampfmäßigen Hundesport geschafft: Tim und Tom legten souverän ihre BH ab. Frauchen Antje und Herrchen Jürgen mussten sich von der höchsten auf die niedrigste Prüfungsstufe umstellen und waren sicher aufgeregter als ihre Hunde, als sie den Nachwuchs zum ersten Mal den kritischen Augen eines KfT-Leistungsrichter präsentierten. Doch Hubert Olbing war mit den Leistungen sehr zufrieden, wenngleich er kleinere Mängel auch deutlich benannte. Tim raste auf das Hierkommando blitzschnell zu Jürgen, hatte aber ,wie das Photo zeigt , noch etwas Probleme beim Bremsen. Schön anzusehen war die freudige Arbeit und die enge Bindung bei beiden Teams.
Udo Schaffhöver und der einzige Nicht-AT, der Australian Shepherd Rusty und Sabine Wirkus mit ihrer Jasmin vom Garnsee legten ebenfalls den Grundstein für ihre weitere sportliche Karriere im THS- und VPG-Bereich. Auch diesen Paaren gelang es, den Leistungsrichter zu überzeugen, wobei dieser Geschwindigkeit bzw. Hilfen kritisierte.
Besonders der Verkehrsteil zeigte, dass alle vier BH-Hunde verträglich und wesensfest sind. Alle waren absolut gelassen in einer engen Menschengruppe selbst als Werner über ihre Rücken stieg.
Als drittes Team unserer OG traten Jürgen L und sein Pantou in der S1 erfolgreich an: 82a. Jetzt, lieber Jürgen, musst Du doch mal häufiger auf den Acker. Nächstes Jahr erwarten wir die VPG1!!!
Kurt Kummerow und seine Exe vom Treffenwald, sowie Helga Sokolowski und ihr Boomer vom Stevertal bestanden überzeugend ihre VPG3. Leider war Exe so begierig auf den Helfer, dass sie vom ersten direkt zum Verbellversteck raste, was Kurts Hoffnungen auf eine LAP-Quali zunichte machte. Für Boomer hätte es gereicht, doch wird Frauchen Helga zugunsten der Teilnahme ihrer Tochter an der Klub-Jugend-Siegerprüfung verzichten.
Susanne Baars Let's go Felix aus dem Dämmerwald schaffte es leider nicht, am Abgang seine FH2-Fährte aufzunehmen.
Prüfungsleiterin Birgit Spiegel beglückwünschte bei der Siegerehrung die erfolgreichen Teams und verteilte leckere Würstchen an die begeisterten Hunde. Ihr Dank galt dem Leistungsrichter Hubert Olbing, dem Fährtenleger und Helfer Mario und den Organisatoren der OG.
Zwei unserer acht Nachwuchshunde haben die erste Hürde genommen, die restlichen sechs wollen es ihnen nachmachen. Mütze, Calle, Carlsson, Bobby, Conner und Pelle stehen schon in den Startlöchern.
Brigitte Stevens
| Hundeführer | Hund | Prüfung | Punkte | Punkte gesamt |
||
|---|---|---|---|---|---|---|
| A | B | C | ||||
| Prüfungsleiterin | Birgit Spiegel | |||||
| Leistungsrichter | Hubert Olbing | |||||
| Schutzdiensthelfer | Mario Rosenkranz | |||||
| Fährtenleger | Mario Rosenkranz | |||||
| Kurt Kummerow | Exe vom Treffenwald | VPG 3 | 95 | 90 | 82a | 267 |
| Helga Sokolowski | Boomer v. Stevertal | VPG 3 | 97 | 95 | 91a | 283 |
| Jürgen Lindemann | Xandro v. Schoenrain | S 1 | 82a | 82 | ||
| Antje Schellenberg | Tom von Erikson | BH | bestanden | |||
| Udo Schaffhöfer | Frozen ("Rusty") | BH | bestanden | |||
| Jürgen Klönne | Tim von Erikson | BH | bestanden | |||
| Sabine Wirkus | Jasmin vom Garnsee | BH | bestanden | |||
| Susanne Baar | Let´s go Felix a. d. Dämmerwald | FH 2 | 0 | |||
Am 26.06.2010 wurde in der OG Kamen – Hellweg um den 26. Vetternpokal gerungen. Dazu waren am 25.06.10 mehrere Mitglieder der HSG Timmendorfer Strand samt Angehörigen und Hunden aus dem „kühlen" Norden nach Kamen angereist, um sich nach einer langen Anfahrt bei großer Hitze der sportlichen Herausforderung zu stellen.
Der Freitag stand ganz im Rahmen der Kontaktaufnahme: ein erstes Training auf dem für die Hunde ungewohnten Platz wurde trotz der hohen Temperaturen mit viel Begeisterung und großem Engagement absolviert. Im Rahmen des gemeinsamen und geselligen Abendessens und vieler Gespräche am Rande kam man sich (wieder) näher, Freundschaften wurden gepflegt.
Am Sonntag fand dann die Prüfung statt.
Der folgenden Tabelle sind Teilnehmer und Ergebnisse zu entnehmen.
| Hundeführer | Hund | Prüfung | Punkte | Punkte gesamt |
Platz | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| A | B | C | |||||
| Gesamtpunktzahl OG Kamen–Hellweg | 543 | ||||||
| Gesamtpunktzahl HSG Timmendorfer Strand | 346 | ||||||
| Prüfungsleiter | Peter Lahr | ||||||
| Leistungsrichter | Manfred Wagner | ||||||
| Helfer | Rüdiger Stocker | ||||||
| Axel Giesen | Spike von Erikson, Airedale–Terrier | VPG 1 | 76 | 94 | 170 | 4 | |
| Thomas Nuthmann | Gini v. Hause Porthun, Rottweiler | VPG 3 | 72 | 90 | 162 | 5 | |
| Antje Schellenberg | Robin vom Morgenstern, Airedale–Terrier | VPG 3 | 92 | 96 | 188 | 1 | |
| Tanja Engel | Quando vom Amtsbach, Rottweiler | VPG 3 | 88 | Abb. | |||
| Petra Lahr | Harpo von Erikson, Airedale–Terrier | VPG 3 | 94 | 91 | 185 | 2 | |
| Birgit Falk | Eiko vom Roten Sturm, Malinois | VPG 3 | 94 | 90 | 184 | 3 | |
Der Vetternpokal ging also im Jahr 2010 an die Ortsgruppe Kamen–Hellweg.
Erwähnt werden muss die große Hitze, die einigen Hunden, aber auch ihren Führern erkennbare Schwierigkeiten bereitete.
Den Sonntagabend krönte ein gemeinsames Abendessen und anschließend wurde nach guter alter Tradition im Vereinsheim das Tanzbein geschwungen. Um in der Sprache unserer norddeutschen Freunde zu sprechen: Klönschnack mit Ringelpietz (die Übersetzung ist freilich von einem Ruhri, daher nicht unbedingt verlässlich).
So war die Nacht vom Samstag auf den Sonntag für den einen oder anderen doch recht kurz. Gleichwohl wurde am Sonntagmorgen nach dem Frühstück noch ein Trainingsprogramm absolviert, bevor die Gäste wieder nach Timmendorf zurückreisten.
Fazit: Ein gelungenes Treffen! Ein Höhepunkt des Jahres!
Danke an Bernd Gremm für die
schönen Photos.
Helmut Lewandowski
Vorab:
Brigitte Stevens konnte wegen Krankheit an dieser Prüfung nicht teilnehmen, daher habe ich auf ihre Bitte hin diesen Bericht geschrieben.
Alle wünschen Brigitte gute Besserung.
Das Wetter meinte es eigentlich nicht schlecht für einen Apriltag: sehr kühl, bedeckter Himmel, z.T. kräftiger Wind, mittags auch ein wenig Regen. Für Zuschauer und Hundeführerinnen und Hundeführer eine echte Herausforderung, allerdings gab es ja die Möglichkeit, sich zwischendurch im Vereinsheim aufzuwärmen.
Es wurde für alle Teilnehmenden eine erfolgreiche Prüfung, bei der es keine Ausfälle gab. Mario Rosenkranz schaffte die Qualifizierung für die Landesausscheidung, für die sich Petra Lahr und Antje Schellenberg bereits vorher qualifiziert hatten.
Als Neuling beeindruckte mich besonders die lockere, freundliche Atmosphäre sowohl unter den Wettkämpfern, als auch bei den Zuschauern. Hier haben sich alle sichtlich wohlgefühlt, was auch der Leistungsrichter in seinem Schlusswort hervorhob.
Helmut Lewandowski
| Hundeführer | Hund | Prüfung | Punkte | Punkte gesamt |
||
|---|---|---|---|---|---|---|
| A | B | C | ||||
| Prüfungsleiter | Werner Nawrot | |||||
| Leistungsrichter | Peter Dittmer | |||||
| Helfer | Jürgen Klönne und Mario Rosenkranz | |||||
| Fährtenleger | Jürgen Klönne und Mario Rosenkranz | |||||
| Mario Rosenkranz | Nero von Erikson | VPG 3 | 88 | 88 | 85 | 261 |
| Petra Lahr | Henry von Erikson | IPO 3 | 92 | 94 | 91 | 277 |
| Antje Schellenberg | Robin vom Morgenstern | VPG 3 | 98 | 97 | 93 | 288 |
| Doro Blohm | Indira von Erikson | FH 2 | 92 | |||
| Doro Blohm | Lulu`s Bolle | F 3 | 98 | |||
Zum zweiten Mal habe ich mit meinen Hunden an einer sehr empfehlenswerten Fährtenfortbildung Teil genommen. Der DVG-Meppen hatte für den Landesverband Westfalen namhafte Referenten und Gruppenleiter zu Gast, und 55 Fährtenbegeisterte fanden sich im gemütlichen Vereinsheim ein.
Das Hauptaugenmerk lag auf der Praxis. So waren wir von morgens bis zum Dunkelwerden im Gelände. Unsere Gruppenleiterin Andrea Herz ist dafür bekannt, immer als letzte aus dem Gelände zurück zu kommen, und so waren alle anderen immer schon im Vereinsheim, wenn wir müde aber zufrieden ankamen.
Trotz des hohen Schnees konnten die Hunde prima suchen. Andrea Herz beobachtete die Teams sehr genau und gab uns auf ihre ruhige, unaufdringliche Art viele wertvolle Tipps für die weitere Ausbildung. Mit Ruddi habe ich vor allem Gegenstände, spitze Winkel und Bögen sowie Verleitungen geübt. Auch die Kondition sowohl beim Hund als auch oder vor allem beim Hundeführer wurde auf eine harte Probe gestellt, gingen doch fast immer alle Gruppenmitglieder bei den Fährten mit. Besonders Teams, die sonst nur allein suchen gehen, hatten hier die Möglichkeit, unter Ablenkung zu üben. Außerdem war für mich die Beobachtung der anderen Hunde und Hundeführer fast genau so interessant wie die Suche mit dem eigenen Hund. Ein Problem der Sichtfährten im Schnee zeigte sich bei Ruddi bei der zweiten Fährte. Er suchte nur dann mit tiefer Nase, wenn ihm seine Augen den Verlauf nicht eindeutig zeigten. Dem konnten wir teilsweise abhelfen, indem er seine Fährten im Dunkeln absuchen musste, bzw. der Fährtenverlauf über am Vortag zertretenes Gelände ging. Für Pelle hatte der tiefe Schnee den Vorteil, dass er immer ganz tief in jeden Tritt eintauchen musste und sich so das Pendeln von einem Tritt zum anderen eingrägen konnte.
Die Hunde in unserer Gruppe waren unterschiedlich weit ausgebildet. Schön war, dass Andrea uns bei ihren drei Berner Sennenhunden unterschiedliche Ausbildungsstände demonstrieren konnte. Der kleine viermonatige Hurtig folgte mit großer Begeisterung einer Leckerchenfährte, gebremst von einem Klemmbrett, das immer erst den nächsten Tritt frei gab, wenn er mit seiner Nase tief in den vorherigen eingetaucht war. Dieses sorgfältige Absuchen jedes einzelnen Trittes zeigte uns dann Dornröschen auf einer langen, mit vielen Schwierigkeiten gespickten Fährte in Vollendung.
Die Hundefreunde vom DVG Meppen boten uns Fährtenbegeisterten ihr schönes Vereinsheim zum Treffen, für Referate und zum gemütlichen Beisammensein, und sie sorgten hervorragend für leckere Stärkung im Fährtengelände. Die gesamte Veranstaltung hat mir so gut gefallen, dass ich jedem Fährteninteressierten empfehlen kann, im nächsten Januar ebenfalls Teil zu nehmen.
Brigitte Stevens
Zum Ende des alten und Anfang des neuen Jahres wurde es nochmal gemütlich in unserer OG. Zur Weihnachtsfeier hatte Antje sogar den Weihnachtsmann gesehen, der ihr einige Reime über die Vereinsmitglieder mitgegeben hatte. Dass sich der Trainingsfleiß, Spaziergänge bei Mondenschein und weitere eigentlich nur uns Eingeweiten bekannte Dinge sich bis ganz oben herumgesprochen hatten, hat uns erstaunt und gefreut. Bei Kaffee und leckerem Kuchen untermalt von Maikes schönem Blockflötenspiel ließen wir das Jahr 2009 ausklingen.
Nach durchfeierter Nacht fanden sich einige Unentwegte zum Neujahresspaziergang rund um unseren Hundeplatz ein. Bei winterlichen Temperaturen hatten die Hunde ihren Spaß und wir freuten uns schon auf unser warmes Vereinsheim. Wieder angekommen gab es eine wilde Toberei auf dem Welpenplatz und tradtionellen Heringsstipp.
Brigitte Stevens
Das Jahr 2009 war wieder geprägt durch viele sportliche Wettkämpfe, an denen viele Vereinsmitglieder erfolgreich Teil nahmen. Doch in Erinnerung bleiben wird es uns besonders durch die vielen Nachwuchshunde, die unseren Platz unsicher machten. Acht kleine Welpen, sieben Rüden und eine Hündin, eroberten nicht nur die Herzen ihrer Menschen, sondern erfreuten mit ihren Kapriolen auch alle anderen OG-ler. Tom, Tim, Mütze, Bobby, Calle, Carlsson, Conner und Pelle haben die ersten Schritte ihrer Ausbildung gemacht und werden in den nächsten Jahren sicher noch oft von sich Reden machen.
Wieder wurde fleißig trainiert, und jeder hatte Grund, sich über Fortschritte zu freuen. Unsere Hunde lernten, die Übungen besser zu absolvieren, und wir übten, unsere Vierbeiner besser zu motivieren und zu führen. Aber jedes Team hat noch genug Baustellen, so dass auch für's nächste Jahr genug zu tun bleibt.
36 Mal nahmen Hunde unserer OG an Prüfungen Teil. Hauptsächlich waren dies
Prüfungen auf Ortsgruppenebene, doch waren auch größere Veranstaltungen dabei.
Unsere OG richtete den diesjährigen Bundesausscheid für die VDH-DM aus, den Antje
und Robin gewinnen konnten. Auch auf der Deutschen Meisterschaft für alle
Gebrauchshunderassen in Herne konnten die Beiden den KfT überzeugend vertreten.
Zur KLSP war dieses Team durch den Vorjahressieg automatisch qualifiziert. Auch
Petra und ihr Henry sowie Doro und ihre Mimi lösten bei der LAP ihre Fahrkarte zur
KLSP, wobei Doro und Mimi sogar Landesmeister wurden. So kamen drei der fünf
Teilnehmer der Landesgruppe Westfalen aus unserer OG. Und auch die Plazierungen in
Langenhagen konnten sich sehen lassen. 7. Platz für Doro und Mimi, 9. Platz für
Antje und Robin und Patz 15 für Petra und Henry.
Den heiß umkämpften Vetternpokal mussten wir dieses Jahr in Timmendorf lassen, haben uns aber vorgenommen, ihn 2010 wieder nach Kamen zu holen.
2010 werden wir gewiss wieder mit der gleichen Begeisterung wie 2009 in unserer
Ortsgruppe Hundesport betreiben.
Brigitte Stevens