Unser befreundeter Schäferhundverein, der SV Heeren bei Unna, führte an diesem Sonntag eine Ortsgruppenprüfung durch, zu der wir herzlich eingeladen wurden. Antje, Petra und ich nahmen die Gelegenheit gern wahr, mit unseren Hunden eine weitere Prüfung eine Woche nach unserer Vereinsmeisterschaft zu absolvieren. Zusammen mit Axel Giesens Spike von Erikson stellten die Airedales nach den Schäferhunden die zweit größte Gruppe. Dabei waren auch zwei Rottweiler und ein Entlebucher Sennenhund.
Und es wurde eine erfolgreiche Prüfung für die Terrier. Alle AT-Teams bestanden: Axel und Spike ihre allererste Prüfung, die BH. Antje mit Robin, sowie Petra mit Henry die VPG3 und Ruddi und ich unsere erste FH1. Zudem schafften wir die beiden Tagessiege: Petra und Henry in der VPG, sowie Ruddi und ich in der FH.
Wir danken herzlich Rolf Stöwe und seinem Team für die gelungene Prüfung in freundschaftlicher Atmosphäre.
Brigitte Stevens
| Hundeführer | Hund | Prüfung | Punkte | Punkte gesamt |
||
|---|---|---|---|---|---|---|
| A | B | C | ||||
| Prüfungsleiter | Rolf Stöwe, Alexandra Giesen, Mark-Alexander Giesen | |||||
| Leistungsrichter | Klaus Peter Sieberg und Alfred Maaß | |||||
| Schutzdiensthelfer | Manfred Wagner und Rüdiger Stöckert | |||||
| Fährtenleger | Manfred Brinkmeier und Rainer Kortmann | |||||
| Axel Giesen | Spike von Erikson | BH | bestanden | |||
| Petra Lahr | Harpo v. Erikson | VPG 3 | 90 | 94 | 96 | 280 |
| Antje Schellenberg | Robin von Morgenstern | VPG 3 | 80 | 95 | 85 | 260 |
| Brigitte Stevens | Arno von Thekla | FH 1 | 85 | |||
Zur diesjährigen Herbstprüfung waren sechs Teams gemeldet, die in der VPG3, der IPO3, der F1 und der FH1 sich dem Urteil von Leistungsrichter Walter Sauerwald stellten.
Zunächst ging es in die Fährte. Der Acker mit Wintersaat, freundlich zur Verfügung gestellt von dem Landwirt Möllmann und mit Genehmigung des Jagdpächters Dollenkamp, denen die Ortsgruppe an dieser Stelle nochmals herzlich danken möchte, ermöglichte keinerlei Sichtfährte, so dass die Hundeführer blind auf die guten Nasen ihrer Vierbeiner vertrauen mussten. Das war kein Problem, aber es warteten noch unliebsame Überraschungen auf die Teams. Petra und Henry waren intensiv in die Sucharbeit vertieft, als auf einmal von der gegenüber liegenden Feldseite zwei Hunde laut kläffend und begleitet von lauten, aber völlig wirkungslosen Rufen ihres Besitzers auf Henry zurasten. Der ließ sich nur kurz ablenken und setzte dann seine Arbeit fort. Doch musste unser Leistungsrichter seine ganze Autorität in die Waagschale werfen, bevor die zwei Störenfriede endlich das Feld räumten. Durch diesen Rummel auf dem Acker in Panik versetzt sprang dann bei der nächsten Fährte ein Hase direkt vor Neros Nase hoch. Dies und die vorhergehende Unruhe war für Marios Hund zu viel und er konnte sich nicht mehr auf seine Aufgabe konzentrieren. Für Kevins Blase war die FH-Fährte etwas zu lang, und er musste zwischendurch Beinchen heben. Die Fährten der anderen Teams verliefen ohne Zusatzeinlagen erfolgreich.
Mit lautem Gekläff – Ablenkung pur
Was stört´s den Henry!
Zurück auf dem Platz wurden wir mit einem leckeren Mittagessen von Angelika, Sauerkraut und Würstchen, gestärkt. Vier Teams zeigten ihre Zusammenarbeit in Abteilung B. Vor allem Petra und Henry harmonierten bestens und bestachen mit einer exakten Arbeit. Und ich hatte auch einen besonderen Erfolg: das erste Mal in einer Prüfung gelang es mir, das Holz mit zwei gelungenen Würfen über die Hürde und die Kletterwand zu werfen. Ruddi war ganz erstaunt, dass das übliche Handzeichen zum Richter, das Sitzkommando, das Holzeinsammeln und erneute Werfen diesmal unterblieb.
Da wir keinen Zeitdruck hatten, wurden nach der Unterordnung erst einmal die selbstgebackenen, leckeren Kuchen verspeist. Dann folgten die insgesamt sehr erfreulichen Schutzdienste. Für Nero schlüpfte Jürgen in den Schutzanzug. Die Vereinsfreunde drückten ganz kräftig Däumchen, und zu Marios Erleichterung revierte Nero prima alle Verstecke durch. Der Rest klappte wie erwartet gut. Petra und Antje lagen nach Fährte und Unterordnung nur einen Punkt auseinander. Der Schutzdienst musste also die Entscheidung über die Vereinsmeisterschaft bringen. Robin arbeitete gewohnt druckvoll. Seine besondere Klasse zeigte sich aber, als Mario ausrutschte und Robin den Ärmel erbeuten konnte, dann aber dennoch im Gehorsam blieb und seine Arbeit souverän zu Ende führte. Auch Henry zeigte einen guten Schutzdienst, doch hatten Antje und Robin die Vereinsmeisterschaft für sich entschieden. Ruddi und ich gingen mit vielen guten Wünschen begleitet auf den Platz. Würde er beim Übergang aus den Bewachungsphasen in die Transporte im Gehorsam bleiben? Dank der guten Trainingsarbeit durch Jürgen und Mario setzte er tolle Griffe und machte mir nur beim letzten Transport Probleme.
Unser Prüfungsleiter Peter beglückwünschte alle Teilnehmer zu ihren Leistungen. Er gratulierte Antje und Robin zur Vereinsmeisterschaft VPG sowie Werner und Kevin zur Vereinsmeisterschaft FH. Die beste Fährte gelangen Antje und Robin, die beste Unterordnung Petra und Henry und der beste Schutzdienst meinem Ruddi und mir. Mit einer Runde für die Vereinsmeisterschaft und einer Strafrunde für ein vergessenes „Gruppe, danke” klang die letzte Prüfung in diesem Jahr aus.
Brigitte Stevens
| Nr | Hundeführer | Hund | Prüfung | Punkte | Punkte gesamt |
Platz | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| A | B | C | ||||||
| Prüfungsleiter | Peter Lahr | |||||||
| Leistungsrichter | Walter Sauerwald | |||||||
| Schutzdiensthelfer und Fährtenleger | Jürgen Klönne und Mario Rosenkranz | |||||||
| 1 | Mario Rosenkranz | Nero von Erikson | VPG 3 | 12 | 82 | 85a | 179 | 4 |
| 2 | Antje Schellenberg | Robin vom Morgenstern | VPG 3 | 95 | 90 | 92a | 277 | 1 |
| 3 | Brigitte Stevens | Arno von Thekla | IPO 3 | 90 | 82 | 93a | 265 | 3 |
| 4 | Petra Lahr | Henry von Erikson | VPG 3 | 88 | 96 | 90 | 274 | 2 |
| 5 | Birgit Spiegel | Aron von der Rehhecke | F 1 | 70 | 1 | |||
| 6 | Werner Nawrot | Kevin v. Reddemannshof | FH 1 | 84 | 1 | |||
Die Vorjahressieger Antje und Robin konnten Ihren Titel nicht verteidigen. In einem erst ganz zuletzt entschiedenen Wettkampf errangen Manfred Limmer und sein Don vom Treffenwald den Sieg, gefolgt von Ina Schweitzer und ihrem Lester vom Steinbacher Berg sowie Harriet Rosenthal und ihrem Eddy von Erikson. Die Klub-Jugend-Leistungssieger-Prüfung gewann Sarah Sokolowski mit ihrem Boomer vom Stevertal.
Voller Vorfreude und gespannter Erwartung machten sich die drei Kamener Teams und ihre Fans auf den Weg nach Langenhagen. Nach dem Training und dem Probeschutzdienst am Freitag ergab die Auslosung für Petra als erste Abteilung die Fährte, während Antje und Doro zuerst mit der Unterordnung beginnen mussten. So war es nicht möglich alle drei Kamener Teams geschweige denn alle westfälischen Teams zu sehen.
Antje und Robin gelang eine prima Unterordnung und ein toller Schutzdienst. Robin lief freudig; keine Übung wies gravierende Fehler auf. Allein beim Voraus lief er bis in das Fußballtor, bevor er sich dann ins Platz legte. Beim Sprung über die Meterhürde war noch viel Luft, was die Zuschauer mit Applaus quittierten. Der Schutzdienst war druckvoll und auch hier gab es Zwischenapplaus als er sich vom Schutzdiensthelfer beim zweiten Teil mit dem Ärmel herumwirbeln ließ. Bei der Bewertung der Abteilungen B und C hätte ich mehr als die erteilten jeweils 90 Punkte erwartet. Die Fährte am folgenden Tag lief leider nicht so gut. Bei heftigem Wind auf sandigem Acker interessierte sich Robin für die Wildschweinspuren und zeigte einen Gegenstand zwar an, überlief ihn dann aber leider. 88 Punkte gab es für die ansonsten gute Arbeit.
Robins Riesensprung
Robin läßt nicht locker
Doro und Mimi waren Neulinge bei einer KLSP. Um so fester drückten wir ihnen die Daumen. Und man merkte Doro die große Anspannung deutlich an, denn bei der Unterordnung , die Mimi wie immer freudig lief, fragte sie unnötig oft den Richter um Erlaubnis fortfahren zu dürfen. Dadurch schlossen die beiden eine Übung ohne Grundstellung ab. Aber sonst lief alles prima. Bei der Hürde hielten wir noch einmal den Atem an, da Mimi beim Training am Freitag Schwierigkeiten hatte, aber es klappte gut. 85 Punkte für eine harmonische Unterordnung. Der Schutzdienst brachte sogar 88 Punkte. Auch hier zeigte sich Mimi führig und konnte überzeugend arbeiten. Bis auf einige nicht ganz voll gesetzte Griffe zeigte sie eine tolle Leistung. Doro war jetzt schon von der Leistung ihrer Hündin total begeistert. Aber es sollte noch besser kommen. Bei der Fährtenarbeit holten die Beiden 97 Punkte. Bei dem starken Wind und den vielen Wildspuren eine spektakuläre Leistung. Riesige Freude besonders bei Albert Kortmann und auch ein bischen Trost, denn er musste wegen einer Erkrankung seines Johan auf eine eigene Teilnahme verzichten.
Nun mach schon, Doro !
Mimi mit vollem Einsatz
Die Fährte bringt die Entscheidung:
7. Platz
Während Robin und Mimi im Stadion um Punkte in Abteilung B und C kämpften, mussten Petra und ihr Henry zuerst in die Fährte. Leider überlief Henry einen Gegenstand und erreichte so 86 Punkte. Am Sonntag waren die zwei ganz früh als erste auf dem Platz. In der Ablage musste Henry noch die Geruchsbotschaften der Hunde vom Vortag entschlüsseln und so robbte er ein Stück voran. Das von der Zuschauertribüne telepathisch übermittelte Platzkommando lies ihn wieder an seine Pflicht denken und ruhig liegen bleiben. Danach zeigten die Beiden eine schöne Unterordnung. Der kraftvolle Sprung über die Hürde mit großem Sicherheitsabstand brachte begeisterten Applaus. Beim Voraus erwies sich Henry als Fußballfan, ließ er es sich doch nicht nehmen, bis ins Tor zu rennen, bevor er sich dann schnell ins Platz legte. 83 Punkte für Abteilung B und 87 Punkte für den Schutzdienst: ein gutes Gesamtergebnis.
Komme doch schon, Petra !
Schnelles Steh !
Von unserer Landesgruppe Westfalen zeigten Reiner Sulewski und sein Karo von Erikson eine überzeugende Prüfung mit 92 88 und 85 Punkten. Dagegen hatten Frank Ulbrich und sein Ayk Pech, denn Ayk wollte trotz dreier Auskommandos den Ärmel nicht wieder her geben und wurde so disqualifiziert.
Schnelles Patz
Karo verbellt begeistert
Ayk: Den pack ich und dann laß ich
ihn nicht wieder los
Zwei weitere Teams aus NRW hatten sich für diese KLSP qualifiziert. Leider musste Albert Kortmann auf die Teilnahme verzichten, da sein Johan erkrankt war. Heinrich Baucks und sein Heinrich Paul von der Ahornhütte mussten als allererstes Team am Samstag im Stadion ihre Unterordnung laufen. Um 8.00 Uhr lief noch nicht alles rund: 73 Punkte. Aber dann beim Schutzdienst war Paul so richtig wach und riss den Helfer zur Gaudi der Zuschauer von den Beinen:85 Punkte. Ein schöner Abschluss gelang den beiden am Sonntag mit einer tollen 94er Fährte.
Heinrich Paul: Hab Dich!
Und lass Dich nicht wieder hoch
Insgesamt ging die diesjährige KLSP für die Teams aus NRW erfolgreich zu Ende. Wenn es auch Antje und Robin nicht gelang, ihren Erfolg vom Vorjahr zu wiederholen, freuten wir Fans uns doch über die guten Plazierungen.
Die Veranstaltung in Langenhagen war von der Ortsgruppe Hannover hervorragend organisiert. Zu dem hundertjährigem Bestehen dieser OG von dieser Stelle aus ein herzlicher Glückwunsch.
Brigitte Stevens
Zwei Teams unserer OG haben bei der Ausscheidung zur KLSP der Landesgruppe Westfalen Teil genommen und beide haben sich qualifiziert. Beide sind unter die ersten drei gekommen, und ......... . Doro und Mimi sind Landesmeister!!!!! Petra und ihr Henry haben sich den dritten Platz erkämpft. Frank Ulbrich und sein Ayk von der OG Münsterland schafften einen tollen zweiten Platz.
War das ein spannender Wettkampf! Aus ganz Westfalen waren die zehn besten Airedales mit ihren Hundeführern angetreten, um eine der begehrten Fahrkarten für die KLSP zu erringen. Das bedeutete mindestens 270 Punkte insgesamt und 85a in Abteilung C. Jeder drückte allen Teilnehmern die Daumen, denn wir wollten mit möglichst vielen Teams in Langenhagen an den Start gehen. Schade, dass das Quäntchen Glück bei einigen fehlte.
Thomas Tebbe hatte hervorragendes Fährtengelände organisiert. Umgegrubberten, sandigen Acker mit niedrigem Bewuchs. Sechs Hunde schafften Punktzahlen über 90. Aber die Höchstpunktzahl gelang mit einer souverän ausgearbeiteten Fährte ohne jegliche Beanstandung nur Doro und Mimi. Mit 98 Punkten folgten ganz dicht Jupp Böning mit Mati und Alfons Schach mit Gero. Auch Petras Henry suchte gewohnt konzentriert und mit tiefer Nase und erreichte hoch verdiente 96 Punkte.
Da Doros Mimi und Andreas Hexe läufig waren, mussten die beiden Teams ganz am Ende starten, um den Rüden nicht den Kopf zu verdrehen. So dauerte es bis zum Nachmittag bis wir die beste Unterordnung des Tages sahen. In perfekter Harmonie gelang Mimi und Doro ihre Vorführung. Fuß, Sitz, Platz, Steh, Apportieren auf ebener Erde – wie erwartet super. Aber die schreckliche Steinfurter Hürde – würde Mimi die heute schaffen? Und sie schaffte es. Nur ganz leicht beim Rücksprung aufgesetzt und wir konnten aufatmen. Die zweithöchste Punktzahl erkämpften sich Frank und Ayk auf eigenem Platz. Hoffentlich gelingt den Beiden auch in Langenhagen eine solch schöne Arbeit ohne das für Ayk so typische Bellen. Petra und Henry lieferten mit 89 Punkten eine solide Unterordnung ab, die etwas den gewohnten Schwung vermissen ließ.
Die Entscheidung musste der Schutzdienst bringen. Einige Teams konnten sich noch Hoffnungen auf die erforderliche Punktzahl machen. Die beiden Schutzdiensthelfer Matthias Mylius und unser Mario arbeiteten fair und gleichmäßig. Den Probeschutzdienst zeigten die Sieger der vorjährigen Klubleistungssiegerprüfung Antje und Robin. Alexandra Stengel gelang mit ihrem Paul der beste Schutzdienst mit 95 Punkten. Wir hätten den Beiden die zur Qualifikation fehlenden vier Punkte von Herzen gegönnt. Dann hieß es die Daumen für unsere Petra und ihren Henry zu drücken. Da Henry auf dem Steinfurter Platz gern mal etwas eigenwillig ist, blieb uns allen das Herz stehen als beim Revieren Probleme auftraten. Aber dann rief Petra ihren Hund zur Ordnung, und Beide erreichten gute 89 Punkte. Geschafft – 274 insgesamt! Wie gewohnt druckvoll arbeitete Franks Ayk und wurde mit 94 Punkten bewertet. Auch Detlef Schnelles Jule (Gina von der Ahornhütte) gelang eine sehr gute Arbeit. Als vorletztes Team kamen Doro und Mimi. Jetzt durfte nichts mehr schief gehen. Bei 196 Punkten hätten ein 85a gereicht. Die Kamener Bank war gewiss genau so aufgeregt wie die Hundeführerin. Nur Mimi blieb ganz cool und erreichte 7 Punkte mehr als erforderlich. Haben wir uns gefreut! Und auch Albert Kortmann konnte entgegen seiner sonstigen Gepflogenheit seine Freude nicht verbergen, hatte er doch so intensiv mit den Beiden trainiert. Doch bei aller Freude über das gute Abschneiden unserer Kamener Teams gab es einen dicken Wermutstropfen, denn Alfons und Gero hatten leider einen Abbruch in Abteilung C – ausgerechnet in ihrer besten Disziplin, in der sie in Beelitz den Pokal für den besten Schutzdienst gewonnen hatten. Nach Ihrem dritten Platz im Vorjahr bei der Deutschen Meisterschaft hatten wir alle fest mit der Qualifizierung gerechnet, um so größer war die Enttäuschung.
Die diesjährige LAP war von der OG Münsterland wie erwartet prima organisiert worden. Die Rahmenbedingungen einschließlich des hundefreundlichen Wetters stimmten. Unser Leistungsrichterobmann Uwe Krachudel begleitet vom Richteranwärter Thomas Junker richtete fair und stringent, so dass alle Qualifizierten sich für die KLSP gute Chancen ausrechnen können. Bei der Siegerehrung gratulierte Prüfungsleiter Jürgen Klönne den Teams zu den erbrachten Leistungen und bedankte sich beim Leistungsrichter, den Fährtenlegern und Schutzdiensthelfern sowie den OGlern für ihren Einsatz.
Antje Schellenberg und Robin vom Morgenstern
Die drei Erstplatzierten, Doro und Mimi, Frank und Ayk sowie Petra und Henry, werden zusammen mit den Deutschen Meistern 2008 Antje und Robin sowie mit dem Teilnehmer an der VDH–DM 2009 Reiner Sulewski mit seinem Karo von Erikson unsere Landesgruppe im Oktober bei der KLSP in Langenhagen vertreten. Die Ortsgruppe drückt Euch Allen ganz fest die Daumen !!!
Brigitte Stevens
Trotz der vielen Junghunde und Welpen, die in diesem Jahr unseren Hundeplatz bevölkern, war unsere Junghundprüfung in diesem Jahr mit nur fünf Teams mäßig besucht. Dennoch war die Stimmung unter den zahlreichen fachkundigen Zuschauern sehr gut, wurde ihnen doch nicht nur Hundesport geboten, sondern sie wurden auch von den OGlern gut mit leckeren Kuchen und Salaten, sowie von Michi perfekt gegrillten Würstchen versorgt.
Bereits um 8.00 Uhr legten Jürgen und Mario die Fährten auf dem staubtrockenen Acker. Alle VPG-Fährten konnten überzeugend ausgearbeitet werden, wobei Petra und ihr Henry mit 96 Pkt ein vorzügliches Erbebnis erzielten. Außer Konkurrenz durften mein Ruddi und ich eine Fährte absuchen, die Manfred Wagner mit 95 Pkt bewertet hätte. Danke für diese Chance an den LR! Der Russische Terrier Nikosch mit Marcel Korn hatte einen guten Start seiner FH1, doch konnte er die Fährte nicht halten und schaffte leider nur 60 Pkt.
Dann kam Silkes große Stunde. Mit ihrem Ridgebackrüden Lisimba hatte sie sich mit Hilfe unserer Trainer intensiv auf die Begleithundprüfung vorbereitet. Silke schlotterten die Knie, doch Lisimba blieb total cool. Etwas zu cool teilweise, denn er blieb in der Freifolge etwas hinter seinem schnelleren Frauchen zurück. Doch klappten alle Übungen trotz der Ablenkung durch die von Madlin souverän vorgeführte Blindenhündin Luna prima. Den Straßenteil absolvierten der Löwenhund und sein Frauchen dann mit links. Erste Prüfung - gleich bestanden - herzlichen Glückwunsch.
Eine weitere Premiere hatten Mario und Nero. Nach der sauber ausgearbeiteten Fährte mit
leider einem überlaufenden Gegenstand gelang ihnen eine schöne Unterordnung und ein
überzeugender Schutzdienst. Damit war die erste VPG3 geschafft. Klasse!
Alexandra Stengel und ihr Paul von Haus Wirkus schafften auf dem ihnen fremden Platz
unter Anfeuerung ihres Fanclubs eine prima VPG-Prüfung. 270 Pkt - das zweitbeste Ergebnis.
Für unsere Unterordnung benötigten Petra und ich etwas Hilfe. Nachdem ich das Bringholz
nicht vernünftig über die Wand geworfen bekam, bot mir unser LR die Hilfe des
Prüfungsleiters Mark Giesen an, um dann bei Petra gleich selbst Hand an zu legen.
Danke für diese nette Geste! Den Rest schafften unsere Hunde und wir dann allein mit
schönen 90 bzw. 91 Pkt. Abschließend führte Henry dann einen druckvollen Schutzdienst vor.
Bei der abschließenden Siegerehrung gratulierte Antje den Teilnehmern zu ihren Leistungen und bedankte sich allen Beteiligten, die zum Gelingen dieser Veranstaltung begetragen haben. Im nächsten Jahr wird die Teilnehmerzahl größer sein, denn der Nachwuchs steht ja schon in den Startlöchern.
Brigitte Stevens
| Hundeführer | Hund | Prüfung | Punkte | Punkte gesamt |
||
|---|---|---|---|---|---|---|
| A | B | C | ||||
| Prüfungsleiter | Mark Giesen | |||||
| Leistungsrichter | Manfred Wagner | |||||
| Schutzdiensthelfer | Jürgen Klönne und Mario Rosenkranz | |||||
| Fährtenleger | Jürgen Klönne und Mario Rosenkranz | |||||
| Mario Rosenkranz | Nero von Erikson | VPG 3 | 90 | 88 | 86 | 264 |
| Alexandra Schlegel | Paul von Haus Wirkus | VPG 3 | 92 | 87 | 91 | 270 |
| Brigitte Stevens | Arno von Thekla | U 3 | 91 | |||
| Petra Lahr | Harpo v. Erikson | VPG 3 | 96 | 90 | 96 | 282 |
| Marcel Korn | Nikosch C, von Don | FH 1 | 60 | |||
| Silke Prenpert | Nkosi Sikelele Bushman´s | BH | bestanden | |||
Antje und Robin mussten heute zuerst in die Fährte. Auf einem einmal umgebrochenen Stoppel-Acker in der Nähe von Olfen gelang den beiden trotz der hohen Temperatur in der Mittagszeit und des trockenen Geländes eine vorzügliche Fährte. Robin suchte gewohnt souverän und gleichmäßig, wobei er jeden Schritt des Fährtenlegers ausarbeitete. Nur auf dem ersten Schenkel zeigte er leichte Schwierigkeiten, alles andere lief wie am Schnürchen. Als er beim letzten Schenkel nach innen abbog, bekam nicht nur Antje einen Schreck. Aber Robin hatte Recht, und so konnten wir uns über 96 Punkte freuen.
Dass die Richterin Frau Busenius für jede Fährte eine Überraschung ausgedacht hatte, bekamen auch Matthias Forchheim und sein Lux von der Heinrichsburg zu spüren. Aber auch sie meisterten ihre Fährte prima. Damit es nicht langweilig wurde, kam Lux auf dem ersten Schenkel kurz zu seinem Herrchen zurück, wie um sich zu vergewissern, dass der auch wirklich noch da war, ging dann freudig zurück und suchte den Rest der Fährte ohne Probleme ab. Mit 95 Punkten wurde diese Arbeit belohnt.
Antje Schellenberg und Robin vom Morgenstern
Matthias Forchheim und Lux v.d. Heinrichsburg
Zusätzlich zu den abwechslungsreichen Fährtenverläufen sorgte auch ein güllefahrender Landwirt und die Mittagssirene für Abwechslung.
Zeitgleich mit den Fährten traten die beiden anderen Airedale-Teams im Stadion an. Für Rainer Gebauer und seinen Jerry ad gaudium nostrum und Frank Fischer und seinen Leonardo tom Kyle lief es in der Unterordnung am besten, 94 bzw 92 Punkte. Im Schutzdienst hatten beide Paare Probleme und bestanden mit 82 bzw. 84 Punkten auch diesen Teil.
Rainer Gebauer und Jerry ad gaudium nostrum
Frank Fischer und Leonardo Tom Kyle
Leider konnten Reiner Sulewski und sein Karo von Erikson nicht Teil nehmen, da Karo sich eine Kiefergelenksentzündung zugezogen hatte.
Erwartungsgemäß waren die Malinois sehr stark. Butsch von der bösen Nachbarschaft mit seiner Hundeführerin Petra Sporrer schaffte in der Fährte die Bestpunktzahl. Die erst dreijährige Hündin Finni von der Brunnenstadt und ihr Hundeführer Robert Parak überzeugten die Zuschauer mit einer 97er Unterordnung und einem 96er Schutzdienst.
Am Ende dieses spannenden Tages konnte sich das KfT-Team über Plätze im Mittelfeld freuen. Matthias Forchheim und sein Lux von der Heinrichsburg erreichten 274 Pkt, Antje und ihr Robin 270 Pkt und Rainer Gebauer und sein Jerry ad gaudium nostrum 263 Pkt. Besonders gut gelangen Antje und Robin die Fährte, Rainer und Jerry, sowie Matthias und Lux die Unterordnung. Mannschaftsführer Gunther Lantzsch zeigt sich zufrieden mit dem Abschneiden seiner Teams und sah eine leichte Verbesserung zum Vorjahr, da zweimal die Wertnote sehr gut erreicht wurde.
Frank Fischer startete mit seinem Leonardo tom Kyle für den Deutschen Hundesportverband und erreichte sehr gute 273 Pkt. Die Fährte konnten sie mit tollen 97 Punkten bestehen.
KFT - Mannschaft bei Siegerehrung
KFT - Team
Die ersten Plätze wurden von den Malinois belegt. Die bereits am Vortag führende dreijährige Hündin Finni v. d. Brunnenstadt mit Robert Parak siegte mit 291 Pkt vor Bendix vom Adlerauge mit Peter Scherk und Yannik von Bonum Bono mit Florian Knabl.
Obgleich die Malinois die größte Gruppe stellte, waren auch alle anderen Gebrauchshunderassen vertreten: unsere Airedale-Terrier, Deutsche Schäferhunde, Riesenschnauzer, Boxer, Hovawarte, Rottweiler und je ein Dobermann und ein Bouvier. So konnte man die Besonderheiten der verschiedenen Typen gut vergleichen. Ein Hovawart wird nie so schnell ins Platz fliegen, ein Riesenschnauzer nie so schnell ausmachen wie ein Malinois, doch gute VPG-Sportler sind sie alle. Und teilweise wünschte ich mir, dass die rassetypischen Eigenheiten etwas bei der Bewertung mitberücksichtigt worden wären.
Einmarsch ins Stadion
Sieger
Bei der abschließenden Siegerehrung boten die Hunde, ihre Hundeführer, die Offiziellen und vielen Helfer auf dem Rasenplatz trotz des Regens ein farbenfrohes Bild und die vielen fachkundigen Zuschauer applaudierten begeistert den zwei- und vierbeinigen Sportlern auf dem Fußballrasen.
Brigitte Stevens
Schöner hätte das Ergebnis nicht ausfallen können, denn eine enge Freundschaft verbindet uns mit der OG Münsterland. Beim Pokalkampf siegten unsere Petra und ihr Henry gemeinsam mit Barbara Tebbe und ihrer Fine. Herzliche Gratulation an Euch Vier. An dieser Stelle ergreife ich die Gelegenheit, Barbara nochmal ganz herzlich für ihre Arbeit an unserer Homepage und ihrem Mann Werner für seine Hilfe als Figurant in unserer OG zu danken.
Gut gelaunt machten sich am Samstag vier Teams aus unserer OG auf den Weg nach Steinfurt, wussten wir doch aus den Vorjahren, dass uns eine gut organisierte Verabstaltung mit toller Stimmung erwarten würde. Doch zuerst ein schlimmer Schreck; unser Leistungsrichter Heinz-Erich Löhr konnte wegen eines Unfalls auf dem Hinweg nicht kommen. Zum Glück scheint er unverletzt geblieben zu sein und wir möchten ihn von dieser Stelle aus herzlich grüßen und ihm alles Gute wünschen. Nun zeigte sich, wie flexibel Hundesportler sein können. Schnell hatten die Organisatoren den Leistungsrichter Hubert Olbing angerufen, der sich sofort bereit erklärte, alles stehen und liegen zu lassen und für seinen verhinderten Kollegen einzuspringen. Danke, Hubert! So konnte der Pokalkampf mit etwas Verspätung dann doch noch stattfinden. Und etwas Erfreuliches vorweg; alle Teams haben bestanden.
Als dritte Starter legten Petra und ihr Henry eine tolle Unterordnung hin. Mit 95 Punkten
die beste Leistung des Tages, dicht gefolgt von Detlef Schnelle und seiner Jule und Frank
Köhler mit seinem Aik mit je 94 Punkten. Mit einem etwas mulmigen Gefühl ob dieser hohen
Vorgabe ging Barbara mit ihrer Fine zum Schutzdienst auf den Platz. Doch ihre Fine
übertraf mit ihrer phantastischen Leistung Barbaras Erwartungen und Henrys Punktzahl.
97!!!! Auch dieses Team zeigte die Tagesbestleistung, gefolgt von Udo Schrock und Granos
mit 95Pkt und Hans-Martin-Vinke und Nobody mit 94Pkt.
Der Gesamtsieg war Team 3 mit 192 Pkt nicht mehr zu nehmen. Zweiter wurden mit einer
gleich guten Leistung in beiden Abteilungen Frank Ulbrich und sein Ayk mit 186 Pkt,
gefolgt von Detlef Schnelle mit seiner Jule mit 184 Pkt.
Ein druckvoller und überzeugender Schutzdienst gelang Doros Mimi mit 92Pkt. Werner und Kevin, sowie Ruddi und ich schafften leider keine gute Unterordnung. Als letzte Starter führten wir zusammen, und es schlichen sich eine Reihe von Fehlern ein. Na ja, ein Wettkampf ist eben etwas anderes als das Training. Und eine neue Chance gibt es beim nächsten Pokalkampf bei der OG Münsterland im nächsten Jahr.
Brigitte Stevens| Team | Hundeführer | Hund | Prüfung | Punkte | Punkte gesamt |
Platz | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| B | C | ||||||
| Prüfungsleiter | Susanne Ulbrich | ||||||
| Leistungsrichter | Hubert Olbing i.V. für Erich Löhr | ||||||
| Schutzdiensthelfer | Frank Ulbrich und Jörg Otta | ||||||
| Team 3 | Petra Lahr | Harpo v. Erikson | VPG 3 | 95 | 97 | 192 | 1 |
| Barbara Tebbe | Royal workers Finessa | VPG 1 | |||||
| Team 6 | Frank Ulbrich | Royal workers Ayk | VPG 3 | 93 | 93 | 186 | 2 |
| Team 5 | Detlef Schnelle | Jule v. d. Ahornhütte | VPG 3 | 94 | 90 | 184 | 3 |
| Team 1 | Frank Köhler | Fuchs v. d. Steinteichmühle | VPG 2 | 93 | 88 | 181 | 4 |
| Team 7 | Frank Köhler | Aik v. Zeitzer Land | VPG 3 | 94 | 86 | 180 | 5 |
| Team 4 | Linda Ulbrich | Royal workers Cara | VPG 3 | 85 | 90 | 175 | 6 |
| Team 9 | Werner Nawrot | Kevin v. Reddemannshof | VPG 3 | 80 | 94 | 174 | 7 |
| Hans-Martin Vinke | Nobody tom Kyle | ||||||
| Team 10 | Brigitte Stevens | Arno v. Thekla | VPG 3 | 82 | 92 | 174 | 8 |
| Doro Blohm | Indira v. Erikson | ||||||
| Team 8 | Udo Schrock | Granos v. d. Christinenheide | VPG 3 | 78 | 95 | 173 | 9 |
| Team 2 | Hendrik Feldscher | Paul v. Solscheid | VPG 1 | 76 | 92 | 168 | 10 |
Unsere OG hatte Besuch aus dem gesamten Bundesgebiet. !6 Teams waren gekommen, um sich für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft des VDH für alle Gebrauchshunderassen zu qualifizieren.
Vier Teams haben es geschafft: unsere Antje und ihr Robin, Rainer Gebauer und sein Jerry ad Gaudium Nostrum, Reiner Sulewski und sein Karo von Erikson sowie Matthias Forchheim und sein Lux von der Heinrichsburg.
Die Durchführung der Veranstaltung hat uns OGlern viel abverlangt, waren doch unzählige Dinge zu erledigen. Von der Planung bis zur Durchführung haben wir viele Stunden eingesetzt. Doch der gelungene Wettkampf, den dann auch noch unsere Antje und ihr Robin gewinnen konnten, haben für die Mühe mehr als entschädigt.
Bereits am Wochenende vor dem großen Ereignis reisten die ersten Teilnehmer und Gäste an, um auf unserem Welpenplatz ihre Wohnwagen und Zelte aufzubauen. So war die ganze Woche etwas los, es wurde fleißig trainiert und wir bereiteten unseren Platz und das Vereinsheim auf die kommende Veranstaltung vor. Besonders der Aufbau des großen Pavillons gestaltete sich unter Schimpfen und Lachen als etwas schwierig. Aber wie auch alles andere klappte das auch am Schluss, obwohl es Peter doch einige Nerven kostete.
Samstag war es dann soweit. Prüfungsleiter Manfred Wagner begleitete die Teilnehmer ins Fährtengelände. Im Vorfeld gestaltete sich die Suche nach geeignetem Acker als äußerst schwierig, so dass, wir dem Landwirt Bernd Barkhaus aus Bockum-Hövel besonders dankbar sind, dass er uns seinen Maisacker zur Verfügung gestellt hat. Der Boden war recht trocken, so dass es den Hunden nicht leicht fiel, dem Fährtenverlauf zu folgen, obwohl die drei Fährtenleger Mario Rosenkranz, Harald Hennig und Werner Tebbe ihr Bestes beim Legen gegeben hatten.
LR Erich Löhr konnte 14 Teams eine erfolgreiche Fährtenarbeit bestätigen, wobei acht Mal die hohe Punktzahl von 96 bis 99 erreicht wurden. So war noch keine Vorentscheidung gefallen.
Der Sonntag zeigte sich bei strahlendem Sonnenschein von seiner besten Seite, obwohl sich die Hunde sicher niedrigere Temperaturen gewünscht hätten. Dennoch traten alle voller Eifer zu ihrer Prüfung an, beobachtet von einem großen, fachkundigen Publikum. Unsere Petra und ihr Henry absolvierten bravourös den Probeschutzdienst. So konnten sich die Teilnehmer mit der Arbeitsweise der beiden Helfer Björn Giessen und Dennis Bauer vertraut machen, die beide eine faire und gleichmäßige Helferarbeit zeigten. In Gruppen zu 6, 6 und 4 Teams wurden danach Unterordnung und Schutzdienst vorgeführt.
Unser Leistungsrichterobmann Uwe Krachudel sah von allen Teilnehmern eine erfolgreiche Unterordnung, wobei Heiko Zietschmann mit Kliff von Erikson mit 95 Punkten die beste Wertung bekam. Mit nur einem Punkt weniger wurden die hervorragenden Leistungen von Albert Kortmann und seinem Johan ad Gaudium Nostrum sowie Thomas Junker und seinem Jojo von Erikson bewertet. Auch die drei späteren Gesamt-Sieger hielten gut mit, so dass der Schutzdienst den Ausschlag geben musste.
Beim Schutzdienst zeigten sich alle Terrier hochmotiviert, ist dies doch die Lieblingsdisziplin der meisten Hunde. Dementsprechend gute Leistungen konnten die Zuschauer auch in dieser Abteilung beobachten. Reiners Karo zeigte einen tollen Schutzdienst, der mit 95 Punkten am höchsten von LR Erich Löhr bewertet wurde, dicht gefolgt von Antjes Robin und Marion Gramoschkes Nele tom Kyle mit 94 Punken. Einige Hunde zeigten sich beeindruckt vom fremden Platz mit den unbekannten Verstecken und den fremden Helfern, die eine sehr druckvolle Arbeit zeigten. So mussten drei Teams einen Abbruch hinnehmen, obwohl alle zuvor gut gearbeitet hatten. Besonders schade war dies für Heiko Zietschmann und seinen Kliff von Erikson, die sich bis dahin mit 96 und 95 Punkten gute Hoffnungen auf einen vorderen Platz machen konnten.
Erst kurz vor Ende des Wettkampfes stand Antjes und Robins Sieg fest. Rainer Gebauer und sein Jerry ad Gaudium Nostrum hatten nach der Fährte und der Unterordnung einen Vorsprung von drei Punkten, so dass ihnen ein 93er Schutzdienst gereicht hätte, um mit Antje und Robin gleich zu ziehen. Doch auf dem eigenen Platz hielten wohl mehr Fans Antje und Robin die Daumen, so dass Rainer und Jerry mit 90 Punkten auf dem zweiten Patz landeten. Reiner Sulewski und Karo sicherten sich Platz drei vor Marion Gramoschke und Nele sowie Albert Kortmann und Johan.
Siegerehrung
Die Mannschaft für die VDH-DM
Die Siegerehrung nahm Leistungsrichterobmann Uwe Krachudel vor. Er dankte den Teilnehmern, Richtern, Helfern, Fährtenlegern und unserer Ortsgruppe für die gelungene Veranstaltung. Für die Mannschaft qualifiziert haben sich neben den drei erstplazierten Teams Matthias Forchheim und Lux von der Heinrichsburg.
Wir drücken unserer KfT-Mannschaft für die Deutsche Meisterschaft IPO des VDH in Herne am 1. und 2. August ganz fest die Daumen.
Brigitte Stevens
Der Freundschaftswettbewerb zwischen der HSG Timmendorf und unserer Ortgruppe ließ in diesem Jahr den heiß umkämpften Pokal von Kamen an die Ostsee wandern. Bei strahlendem Sonnenschein traten die 10 Teams beider Vereine am Samstag gegeneinander an. Udo Meier warf sechs und Jürgen Klönne vier Paare ins Rennen. Fünf Airedales, vier Rottweiler und ein Schäferhund zeigten in der Fährte, der Unterordnung und im Schutzdienst ihr Können. Zehn Frauchen und Herrchen versuchten ihrer Nerven Herr zu werden und so zu tun, als wäre die 25. Austragung des Vetternpokals wie ein normales Training auf dem heimischen Platz. Doch konnten sie weder sich noch ihre Hunde davon überzeugen. Für die alten Hasen wie Traute und ihren Neo oder Antje mit ihrem Robin und Petra mit ihrem Henry mag die Routine geholfen haben, doch war für die meisten die Situation eine neue Herausforderung. Martina und Hilka machten ihre erste IPO 1, Tanja und Quando, Heiko und Hajo sowie Julia und Baia ihre erste IPO 2 und Thomas und Gini ihre erste IPO 3. Für Mario und Nero und Ruddi und mich war alles neu: Teilnahme am Vetternpokal, der Ostseewind beim Fährten, der Hundeplatz mit den eigenwilligen Verstecken jenseits einer Laufbahn und der Schutzdienst mit unbekannten Helfern. So klappte auch bei uns Kamenern bis auf bei unserem Meisterpaar Antje und Robin nicht alles wie geplant. Henry gab bei der Unterordnung eine kleine Reviereinlage beim Apportieren, Nero zeigte den Gegenstand wegen des Windes zu früh an und überlief ihn dann, von Marios geflüsterten Suchkommandos angetrieben, am Ende doch noch und Ruddi konnte beim Rückentransport den Ärmel nicht halten, wich dem Helfer aus und bekam keine zweite Chance mehr zum Nachfassen. Auch beim Timmendorfer Team lief nicht alles rund, denn war unser Handycap das Neue, hatten sich unsere Freunde ein ehrgeiziges Ziel gesetzt, nämlich Udo den Pokal zurück zu holen.
Doch am Ende hatten alle Hundeführer Grund mit der Leistung ihrer Vierbeiner zufrieden zu sein. Antje und Robin errangen den ersten Platz in der Einzelwertung gefolgt von Martina und Hilka, sowie Traute und Neo. Antje und Martina konnten zudem auf die besten Fährten ihrer Hunde stolz sein. Robin war auch in den anderen Abteilungen vorn, den besten Schutzdienst teilte er sich mit Heikos Hajo. Fünf Timmendorfer Teams schafften eine höhere IPO-Stufe. Henry und Petra gelang eine gut ausgearbeitete 96er Fährte. Mario war trotz des Pechs mit dem Gegenstand begeistert über die Sucharbeit seines Nero. Ruddi lief eine freudige Unterordnung, wobei der harmonische Eindruck durch meine bekannten Schwierigkeiten beim Werfen des Holzes etwas getrübt wurde.
Bis zum letzten Hund war der Ausgang des Wettkampfes offen. Dann stand der Sieg des Timmendorfer Teams mit 816 zu 802 Punkten fest. Die Begeisterung der Vereinsmitglieder und des Publikums war groß. Wenn wir Kamener auch auf einen eigenen Sieg gehofft hatten, konnten wir uns doch herzlich mit unseren Freunden freuen. Die musikalisch untermalte Siegerehrung nahm Udo in Anwesenheit von Irmgard Kruse, Ehefrau eines der beiden Initiatoren des Vetternpokals, und des Timmendorfer Bürgermeisters vor. Der heißumkämpfte Vetternpokal bieb in Timmendorf, den Pokal für die beste Einzelleistung nahm Antje in Empfang und alle konnten sich über eine liebevoll gebastelte Hürde mit Erinnerungsinschrift freuen.
Der Wettkampf am Samstag war zwar der wichtigste, längst aber nicht der einzige Höhepunkt bei der diesjährigen Veranstaltung. Nach einer herzlichen Begrüßung mit Trainingsmöglichkeit auf dem Platz war Freitag ein gemütlicher Abend im Vereinsheim. Udo hieß die Kamener Wettkampfteilnehmer und die mitgereisten Fans ganz herzlich willkommen, und er freute sich besonders, dass Irmgard Kruse als Vertreterin einer der Vettern anwesend war. Antje dankte in unser aller Namen für die Einladung und überreichte einen mit ruhrgebietstypischem Hochprozentigen gefüllten Korb. Dann wurden Neuigkeiten ausgetauscht und Lieder gesungen. Ein heimischer Liedersänger brachte uns mit seiner Gitarre norddeutsches Liedgut näher. "Dat du meen Levsten büst" kannten die meisten von uns, doch werden wir ab jetzt Antjes rote Grütze mit etwas anderen Augen betrachten.
Ein weiteres geselliges Beisammensein fand nach dem Wettkampf statt. Wir stärkten uns an dem leckeren Buffet, tanzten und lachten über das Verkleidungsduo. Hier überreichte Udo einen wunderschönen Teller mit Erinnerungsgravur, der in unserem Vereinsheim einen besonderen Ehrenplatz bekommen wird.
Zum gemeinsamen Frühstück trafen wir uns am Sonntag in einem Restaurant direkt an der Ostsee. Zum Glück, denn sonst hätten einige von uns, darunter auch ich, wegen des vollen Programms das Meer überhaupt nicht zu Gesicht bekommen. Ein alter Fischer, der Udo als kleinen Jungen beim Öffnen seiner Aalreusen erwischt hat, hielt uns einen spannenden und engagierten Vortrag über die Fische der Ostsee. Deren interessante Biologie brachte er uns anschaulich anhand von Tafeln und einiger lebender Glasaale näher.
Dann war es Zeit zum Abschiednehmen. Ganz herzlich dankten wir unseren Gastgebern für die tolle Zeit mit ihnen. Alle waren sich einig, dass das 25. nicht das letzte Mal des Vetternpokals sein wird. Und wir Kamener kündigten an, dass der Pokal 2010 wieder nach Kamen wandern wird.
Brigitte Stevens| Hundeführer | Hund | Prüfung | Punkte | Punkte gesamt |
Platz | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| A | B | C | |||||
| Leistungsrichter | Hubert Olbing | ||||||
| Helfer | Udo Meier und Lennard Kalbau | ||||||
| Fährtenleger | Udo Meier und Lennard Kalbau | ||||||
| Martina Porthun | Hilka v. Hause Porthun, Rottweiler | IPO 1 | 98 | 90 | 90 | 278 | 2 |
| Mario Rosenkranz | Nero von Erikson, Airedale–Terrier | VPG 2 | 87 | 84 | 80 | 251 | 8 |
| Tanja Engel | Quando v. Amtsbach, Rottweiler | IPO 2 | 85 | 91 | 90 | 266 | 4 |
| Traute Wieck | Neo Tom Kyle, Airedale–Terrier | IPO 3 | 91 | 91 | 90 | 272 | 3 |
| Heiko Frobel | Hajo v. Hause Porthun, Rottweiler | IPO 2 | 76 | 86 | 94 | 256 | 7 |
| Antje Schellenberg | Robin vom Morgenstern, Airedale–Terrier | VPG 3 | 98 | 95 | 94 | 287 | 1 |
| Thomas Nuthmann | Gini v. Hause Porthun, Rottweiler | IPO 3 | 94 | 79 | 91 | 264 | 5 |
| Petra Lahr | Harpo von Erikson, Airedale–Terrier | VPG 3 | 96 | 78 | 90 | 264 | 5 |
| Julia Bötcher | Baia Casa Mefisto, Dt. Schäferhund | IPO 2 | 90 | 73 | 87 | 250 | 9 |
| Brigitte Stevens | Arno von Thekla, Airedale–Terrier | VPG 3 | 90 | 91 | 0 | 181 | 10 |
Bei der diesjährigen Frühjahresprüfung wurden wir ganz besonders intensiv bewertet, hatte doch unser Leistungsrichter Peter Rohde Verstärkung in Form des Leistungsrichteranwärters Thomas Junker mitgebracht. Vier Augen entgeht so schnell nichts, und so fiehlen auch die kleinsten Fehler und versteckten Hilfen auf. Doch wir Hundeführer profitierten von der detaillierten Besprechung der einzelnen Übungsteile durch Thomas Junker, wonach Peter Rohde die Punktzahl bekannt gab. Interessant auch zu sehen, dass es trotz der großen Übereinstimmung in der Bewertung auch unterschiedliche Sichtweisen gab.
Alle Teams konnten ihre Prüfungen erfolgreich abschließen. Werner führte seinen Pacco das erster Mal in der F1 und mein Ruddi absolvierte die erste VPG3. Alle anderen waren schon alte Hasen. Reiner Sulewski schaffte mit seinem Karo von Erikson die beste VPG-Prüfung mit 282 Punkten, Werner und Kevin errangen 94 Punkte in der FH1.
Brigitte Stevens| Hundeführer | Hund | Prüfung | Punkte | Punkte gesamt |
||
|---|---|---|---|---|---|---|
| A | B | C | ||||
| Leistungsrichter | Peter Rohde und Thomas Junker | |||||
| Helfer | Mario Rosenkranz | |||||
| Fährtenleger | Jürgen Klönne und Mario Rosenkranz | |||||
| Brigitte Stevens | Arno von Thekla | VPG 3 | 95 | 91 | 87a | 273 |
| Reiner Sulewski | Karo v. Erikson | VPG 3 | 91 | 95 | 96a | 282 |
| Detlef Pupowski | Olaf v. Wallenstein | VPG 3 | 73 | 80 | 93a | 246 |
| Petra Lahr | Harpo v. Erikson | VPG 3 | 97 | 90 | 93a | 280 |
| Frank Ulbrich | Royal workers Ayk | VPG 3 | 94 | 95 | 93a | 281 |
| Werner Nawrot | Percy Pacco v. Erikson | F1 | 92 | |||
| Werner Nawrot | Kevin vom Reddemannshof | FH1 | 94 | |||
Zwei Aktive unserer Ortsgruppe, Mario Rosenkranz und ich, Brigitte Stevens,
haben am ersten Teil der Übungsleiterausbildung, dem Lehrgang für
den VDH Sachkundenachweis Teil genommen. Hundesportler,
die ihre Hunde in den Bereichen Agility, Obedience, Turnierhundesport und VPG ausgebildet haben,
trafen sich im Vereinsheim der OG Duisburg-Kaiserberg. Einige Teilnehmer hatten Erfahrungen im
Bereich Welpen- und Junghundkurse, selbst aber außer einer BH noch keine weitere Prüfung abgelegt.
Geleitet wurde die Veranstaltung von Reinhard Ritz, der die Themen Struktur des KfT und des Hundewesens,
Recht am Hund sowie Menschenführung und Rhetorik behandelte, und Heinrich Baucks,
der das Basisfachwissen und die Grundlagen der Ausbildung erläuterte. Dagmar Wiemann referierte über Versicherungen für das Hundewesen. Die theorielastigen Ausführungen wurden aufgelockert durch einen Erste-Hilfe-Kurs, den die beiden Tierärztinnen Anja Hinnerkott und Melanie Ricking zusammen mit ihrer Welsh-Terrierhündin Motte gestalteten. Während die beiden Profis kunstvoll Motte diverse Verbände anlegten, durften wir an Kalle und Ruddi üben, die zwar nicht begeistert, aber mit airedaletypischer Gelassenheit und wegen der Bezahlung mit Leckerchen Puls- und Atemfrequenz messen und sich Kopf- und Fußbandagen anlegen ließen.
Den Erfolg des Seminar konnte man an der Abschlussprüfung , die alle Teilnehmer bestanden, ablesen.
Während der erste Teil der Übungsleiterausbildung gemeinsam durchgeführt wurde, findet die Folgeveranstaltung nach Sparten getrennt statt. Der Termin für den Bereich VPG steht noch nicht fest.
Brigitte StevensFolgende Teams waren 2008 aktiv:
Antje Schellenberg mit Robin vom Morgenstern
Jürgen Klönne mit Quax vom Morgenstern
Petra Lahr mit Henry (Harpo von Erikson)
Werner Nawrot mit Kevin vom Reddemannshof und Pacco (Percy Pacco von Erikson)
Heike Kleine-Horst mit Ava von Salome
Madlin Kleine-Horst mit Luna vom Reddemannshof
Mario Rosenkranz mit Nero von Erikson
Brigitte Stevens mit Ruddi (Arno von Thekla) und Kalle (Lulu's August)
Doro Blohm mit Mimi (Indira von Erikson)
Birgit Spiegel mit Aron von der Rehhecke und Bandit von Salome (Besitzer Hermann Hövel)
Franz Lodde mit Andy (Oskar von der Burg Ludwigstein)
Jürgen Lindemann mit Pantou (Xandro vom Schönrain)
Martin Bettermann mit Frodo (Xandor von Argonaut)
Das Jahr 2008 ist für uns Hundesportler und unsere Hunde in vielerlei Hinsicht höchst erinnerungswert.
Der absolute Höhepunkt war unbestritten der Gewinn der Deutschen Meisterschaft des KFT in Beelitz durch unsere Vorsitzende Antje und ihren Robin . Nach vielen Anläufen war dem Team und ihrem Trainer Jürgen endlich dieser großartige Erfolg gelungen.
Auch wir Anderen hatten unsere persönlichen Glanzpunkte, über die wir uns freuen konnten.
Petra und ihr Henry sind besonders stolz auf den neunten Platz bei der KLSP, für den der dritte
Platz bei der LAP in Herten die Grundlage legte. Zudem wurden die beiden zum ersten Mal VPG-Vereinsmeister
(100er Fährte) unserer OG. Werner errang mit Kevin die Fährten-Vereinsmeisterschaft.
Bei der KFSP in Neumünster belegten Doro und Mimi in der FH2 einen schönen 8. Platz.
Heike konnte mit ihrer Ava die VPG 1 bestehen, wobei Heike besonders die 99er Fährte freute.
Mario und ich waren begeistert, als unsere Hunde Nero und Ruddi die VPG 1 und 2 schafften. Madlin mit Luna ,
Werner mit Kevin und Jürgen mit Quax waren bei der VPG 3 erfolgreich. Quax und Jürgen gelang eine
tolle 99er Fährte bei der LAP in Herten. Birgit und ihr Aron bestanden die U1, und Franz führte seinen
Andy mit Erfolg in einer F3.
Vier unserer Nachwuchshunde nahmen erfolgreich an der Begleithundeprüfung Teil: Hermanns
Bandit, geführt von Birgit, Jürgen L.s Pantou, Werners Pacco und Martins Frodo.
Außer an der KLSP, KFSP und LAP nahmen Teams unserer OG auch an Pokalkämpfen anderer Hundevereine Teil, wobei Antje und Robin den Pokalkampf der OG Münsterland gewinnen konnten.
Den 24. Vetternpokal konnte das Kamener Team bestehend aus Jürgen mit Quax, Petra mit Henry, Antje mit Robin, Werner mit Kevin, Doro mit Mimi und Barbara Tebbe mit Royal Workers Urchin gegen die Sportler vom HSG Timmendorfer Strand (Dieter Harms mit Duc vom Roten Merlin, Traute Wiek mit Neo tom Kyle und Wenke Börner mit Fero vom Hause Porthun) erkämpfen. Zum 25. Jubiläum treffen wir uns 2009 in Timmendorf.
Neben dem vielen Training und den Wettkämpfen kam auch die Fortbildung nicht zu kurz. Gleich zweimal bot uns der Fährtenvizeweltmeister Karsten Herglotz ein hervorragendes Fährtenseminar. Auch der VPG-Weltmeister Knut Fuchs konnte für eine tolle Wochenendveranstaltung zum Thema Unterordnung gewonnen werden, so dass mit der Vorjahresveranstaltung von Gunter Lantzsch zum Schutzdienst nun alle drei VPG-Abteilungen abgedeckt sind.
Zeit für das gesellige Beisammensein blieb ebenfalls. Sei es bei der Neujahreswanderung mit unseren Hunden mit anschließendem Heringsessen, der Feier mit den Timmendorfer Freunden oder der Weihnachtsfeier bei Günna.
Obwohl umfangreich ist dieser Rückblick gewiss nicht vollständig, zeigt aber, wie vielfältig die
Aktivitäten unserer Ortsgruppe 2008 waren.
Brigitte Stevens